Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wurde die Mindest-Dosis von Folat und Kalzium nicht nur geprüft, sondern auch angepasst.

Bei den Dosierungen bezüglich Kalzium wurde die bisherige Menge bestätigt. Allerdings wurde die tägliche Menge bei Säuglingen von bisher 400 auf 330mg gesenkt. Bei Kindern bis zum siebenten Lebensjahr wurde die tägliche Menge auf 750mg erhöht. Es wurde nicht nur die Dosierung angepasst, sondern zudem auch erwähnt, dass es sehr einfach ist, die tägliche Menge an Kalzium zuzuführen.

  • Milch

  • Brokkoli und

  • Spinat

sind gute Lieferanten für Kalzium.

 

Schwieriger gestaltet sich hier schon der Umstand bezüglich Folsäure. Die tägliche Mindest-Dosis wurde von der DGE auf 300 Mikrogramm erhöht, Schwangere sollten ihren Bedarf sogar auf 550 Mikrogramm anheben. Bei einer gesunden, ausgewogenen Ernährung kann dem Körper allerdings nur eine Menge von 200 Mikrogramm zugeführt werden. Deswegen wird schwangeren Frauen empfohlen, dass sie die restliche Menge an Folsäure mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmittel zuführen, damit diese ausreichend versorgt werden.

Auf den Verpackungen der Lebensmittel wurden die RDA (recommended daily allowance) bis Dato allerdings noch nicht an diese neue Erkenntnis angepasst. Die RDA bezeichnet den minimalen Bedarf an Vitaminen, welcher ein junger und gesunder Mensch zu sich nehmen sollte, der keinen Alkohol trinkt und Nichtraucher ist. Das „Upper Limit“ bezeichnet eine langfristige Obergrenze. Allerdings kann der Bedarf an Vitaminen in einigen Fällen auch höher sein.