Studien zeigten auf, dass es einen Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und den Symptomen von ADHS gibt. Durch die regelmäßige Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren können auch die Symptome von ADHS abgemildert werden. Zudem werden von diesen Fettsäuren auch Prozesse im Gehirn gesteuert, die einen nachhaltige Wirkung auf das Verhalten haben. Die Studie wurde bei Ratten durchgeführt, wobei sich zeigte, dass vor allem männliche Ratten bessere Erfolge hatten. Die Gründe für diesen Sachverhalt müssten aber noch weiter untersucht werden. Fakt ist allerdings auch, dass sich ADHS vermehrt bei männlichen Kindern und Jugendlichen zeigt.

 

Die Studie

Bei den Ratten zeigte sich nach der Gabe von Omega-3-Fettsäuren, dass Dopamin, Glutamat und Serotonin weitaus rascher in das Nervensystem ausgeschüttet wurden. Damit konnten die Symptome der Hyperaktivität reduziert und die Aufmerksamkeit der Ratten gesteigert werden.

Die Ergebnisse

Ebenso kam es durch Omega-3-Fettsäuren auch zu einer Veränderung der molekularen Substanz des Gehirns. Bei den Ratten zeigte sich, dass Serotonin durch Omega-3-Fettsäuren dreimal so hoch, und Dopamin doppelt so hoch ausgeschüttet wurde. Übrigens konnte die positive Wirkung bezüglich Funktion und Bildung der Nerven auch schon beim Menschen nachgewiesen werden.

Die Wissenschaftler kritisieren, dass Omega-3-Fettsäuren trotz der belegten Wirksamkeit immer noch sehr selten als Begleittherapie in Betracht gezogen werden.