Kognitive Fähigkeiten können mit Hilfe von aromatischen Pflanzenstoffen, die in Trauben enthalten sind, erhalten werden. Zudem scheinen diese auch einen positiven Effekt bei der Entwicklung der Alzheimer mit sich zu bringen.

OPC

OPC oder auch oligomere Procyanidine wird zu den Flavanolen explizit zu den Polyphenolen gezählt. Diese bringen einen Schutz vor Oxidation bei pflanzeneigenen und fetthaltigen Stoffen mit sich. Dieser Effekt ist auch bei der Nahrung wichtig. Hier zeigen sich Polyphenole nicht nur als Fänger von freien Radikalen, sondern wirken zudem auch entzündungshemmend. Ebenso wird damit auch die Wirksamkeit von

angehoben. Es zeigte sich zudem, dass auch einige Karzinomzellen mit Hilfe von OPC in ihrem Wachstum gehemmt werden können. Dabei gilt vor allem OPC als starkes Antioxidans.

 

Die Studie

In einer Studie in New York City konnte nun aber auch herausgefunden werden, dass OPC auch beim Krankheitsverlauf von Alzheimer eine wichtige Rolle einnehmen kann. Durch OPC wird die Bildung von Plaques verringert, wodurch sich auch der Krankheitsverlauf verzögern kann. Für die Studie wurden Mäuse herangezogen, die bereits Plaques aufzeigten. Eine Gruppe der Mäuse erhielt über fünf Monate hinweg das Traubenextrakt zusätzlich zur Nahrung. Die zweite Gruppe erhielt lediglich ein Placebo.

 

Die Ergebnisse

Im Laufe der Studie zeigte sich, dass sich in den Gehirnen der Mäuse, die mit Traubenextrakt gefüttert wurden, weniger Plaques ablagerten. Daher nehmen die Forscher an, dass Traubenextrakt nicht nur bei der Prophylaxe gegen Alzheimer eine wichtige Funktion einnehmen, sondern zudem auch den damit einhergehenden Verlust des Gedächtnisses verhindern könnte.