Vor allem durch Diäten kann es zum unerwünschten Muskelschwund kommen. Doch auch im Alter stellt der Muskelschwund ein Problem dar. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass durch die Einnahme von Aminosäuren, der Muskelschwund während einer Diät verringert werden kann. Wird weniger Energie zugeführt, zeigt dies auch immer einen negativen Effekt, denn der Körper greift auf andere Reserven zurück. Hier wird nicht nur auf das Körperfett, sondern leider auch auf den Muskel zurückgegriffen. Daher ist eine Abnahme der Muskelmasse bei vielen Diäten ein negativer Nebeneffekt. Allerdings zeigt sich ein weiteres Problem, denn der Organismus senkt auch den Grundumsatz. Wird dann wieder herkömmliche Nahrung zugeführt, nimmt der Körper mit weniger Muskelmasse auch rascher wieder zu. Deswegen ist es bei Diäten besonders wichtig, dass dem Muskelschwund schon vorzeitig entgegengewirkt wird.

 

Mehr Aminosäuren und Proteine führen zu weniger Muskelschwund

In Studien wurde untersucht, welche Wirkung hochdosierte Aminosäuren bei einer Diät auf die Muskelmasse und den Anteil des Körperfettes haben. Dafür wurden 39 Frauen und Männer in gleich große Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt eine normale proteinhaltige Nahrung, die zweite die doppelte Menge und die dritte die dreifache Menge an Proteinen.

Die Ergebnisse

In den ersten zehn Tagen nahmen die Probanden so viele Kalorien zu sich, dass sie ihr Körpergewicht halten konnten. Danach wurde die Zufuhr der Kalorien über drei Wochen hinweg reduziert, hingegen das Training intensiviert. Innerhalb dieser Zeit nahmen die Probanden einen Kilo pro Woche ab. Bei de doppelten Zufuhr an Proteinen konnte der Muskelschwund gebremst werden. Allerdings führte eine höhere Zufuhr an Proteinen nicht zu besseren Ergebnissen. Die Forscher führen trotz dieser Ergebnisse allerdings an, dass die Proteinmenge immer an die individuellen Bedürfnisse des Körpers angepasst werden sollten.