Sinkt der Vitamin K Spiegel im Blutplasma ab, lagert sich mehr Kalzium an den Gefäßwänden ab, wodurch Arterien geschädigt werden. Das Vitamin K ist fettlöslich und kommt in den Formen K1 und K2 vor. Vitamin K1 ist vor allem in grünem Gemüse in hohen Mengen enthalten, während K2 vor allem bei Gerinnungs- und Fermentierungsprozessen entsteht. Bei Vitamin K2 handelt es sich im eigentlichen Sinn um eine Vielzahl von Gruppen, welche auch Menachinone genannt werden.

 

Erst seit Kurzem ist Vitamin K für die Wissenschaft wichtig

Vitamin K erhielt erst 2009 die Zulassung für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel. Da sich das Vitamin K sehr rasch abbaut, zeigt sich hier ein Problem bei der Forschung. So beträgt die Halbwertzeit nur etwa ein bis zwei Stunden. Das bedeutet, dass es sehr schwierig ist, ausreichende Konzentrationen im Blutplasma zu finden, selbst wenn die Tagesdosis gedeckt wurde. Da das Vitamin K rasch abgebaut wird, muss dieses auch in kurzen Abständen regelmäßig zugeführt werden.

 

Die Studie

Bei der Studie in den USA konnten 296 Teilnehmer gewonnen werden, die einen erhöhten Kalziumwert in den Arterien (CAC) aufwiesen. Zum Vergleich wurden auch 61 Probanden herangezogen, deren Werte im Normbereich lagen. Mit Hilfe von Blutabnahmen wurden die Vitamin K1 Werte ermittelt und mit den CAC-Spitzen abgeglichen. Es zeigte sich, dass Probanden, die einen niedrigen K1 Wert hatten, auch erhöhte CAC-Werte zeigten. Allerdings konnte bei dieser Studie keine Signifikanz bezüglich der Statistik ermittelt werden.

Die Ergebnisse

Bei Probanden, die gleichzeitig blutdrucksenkende Medikamente einnahmen, konnte dies sehr wohl ermittelt werden. Die Forscher schlagen deswegen vor, dass bei Menschen, die blutdrucksenkende Mitteln einnehmen, festgestellt werden sollte, wie der Mangel an Vitamin K zu einem erhöhten CAC-Spiegel führt.