Vor allem ab dem 40. Lebensjahr sind Arthrosen und Arthritiden weit verbreitet. Obwohl viele von dieser Erkrankung betroffen sind, gibt es bis Dato kein Heilmittel. Es gibt zwar zahlreiche Schmerzmittel gegen diese Erkrankungen, allerdings wird damit nicht die Ursache bekämpft. Die nachfolgenden Medikamente sind stets nur mit Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.

Analgetika

Diese sind Schmerzmittel. Die bekannteste Gruppe stellen die nicht-steroidalen Antirheumatika dar. Dabei sind vor allem Wirkstoffe wie

  • Diclofenac und

  • Ibuprofen

sehr bekannt. Diese Medikamente wirken nicht nur rasch sondern auch zuverlässig. Dicofenac ist auch als Salbe für äußere Anwendungen zu kaufen. Diese Schmerzmittel sind vor allem sehr preiswert. Allerdings bekämpfen diese Schmerzmittel nicht die Ursache. Ebenso führen viele Patienten nach längerer Einnahme Magenschmerzen an. In Langzeitstudien wurde aufgezeigt, dass eine lange Einnahme von diesen Schmerzmitteln auch das Herzinfarktrisiko steigern kann.

COX-2 Hemmer

Diese zählen ebenfalls zu den Schmerzmitteln. Dabei wird die Weiterleitung des Schmerzes zum Teil unterdrückt. Zwar tritt die Wirkung rasch ein, durch den schnellen Abbau lässt diese aber auch rasch wieder nach. Bezüglich Magen sind diese Schmerzmittel besser verträglich.

 

Hyaluronsäure

Dabei handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil im Knorpel. Der Zerstörungsprozess im Knorpel wird damit nicht nur verzögert, sondern auch gestoppt. Wird die Hyaluronsäure oral eingenommen, zählt diese nicht zu Medikamenten. Allerdings scheint eine Injektion in das betroffene Gelenk weitaus mehr Wirksamkeit mit sich zu bringen. Diese wird von einem Arzt in etwa vier- bis sechsmal im Jahr gesetzt. Durch die Injektion ist allerdings keine sofortige Schmerzlinderung zu erwarten.

Weidenrindenextrakt

Obwohl es sich um ein natürliches Heilmittel handelt, wird es als Medikament eingestuft. Der Wirkstoff ist das Salicin, welches große Ähnlichkeit mit Acetylsalicylsäure aufweist. Weidenrindenextrakt ist nicht verschreibungspflichtig, es werden damit allerdings ebenfalls nur die Symptome und nicht die Ursache behandelt.