Für ein gut funktionierendes Immunsystem ist Vitamin D unabdingbar. In einer Studie zeigte sich, dass Vitamin D auch das Risiko für Allergien und Asthma senken kann. Es zeigte sich, dass Kinder bei einem Vitamin D Mangel ein erhöhtes Risiko haben, an Asthma zu erkranken. Dabei stützten sich die Forscher auf eine vorangegangene Studie, bei der sich herausstellte, dass ein Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft auch Auswirkungen auf die Atemwege des ungeborenen Kindes mit sich bringen kann.

 

Die Studie

Die Studie wurde mit Hilfe von mehr als 610 Kindern, die alle an Asthma litten, in Costa Rica durchgeführt. Die Kinder wiesen alle ein Alter von sechs bis 14 Jahre auf. Obwohl Costa Rica nicht gerade wenig Sonnenlicht erhält, zeigten doch mehr als 170 Kinder einen Vitamin D Mangel. Bei diesen Kindern stieg auch die Konzentration der Marker für allergische und asthmatische Reaktionen an.

Die Ergebnisse

Vor allem Immunglobulin E erregte hierbei das Interesse der Forscher. Durch die Gabe von Vitamin D nahmen die Wissenschaftler an, dass sich nicht nur die Krankenhausaufenthalte und die Medikamente verringern würden, sondern auch die Reaktionsfähigkeit der Atemwege verbessert werden könnte.

Zwar befindet sich die Forschung in diesem Bereich noch in ihren Anfängen, allerdings könnte hier ein völlig neues Feld bezüglich Prophylaxe und Behandlung von Asthma eröffnet werden. Auch in Deutschland wurde bereits eine Studie finanziert, damit die Wirkung von Vitamin D auf Asthma nachgewiesen werden kann.