Mit Hilfe von Pinienrindenextrakt bekommen Asthma-Kranke endlich wieder besser Luft und verschreibungspflichtige Medikamente können reduziert werden. Dies zeigte eine italienische Studie. Durch die Linderung der Symptome könne nicht nur die Verwendung des Inhalators reduziert werden, sondern auch die Besuche beim Arzt.

 

Die Studie

76 Probanden im Alter von 25 bis 40 Jahren konnten für diese Studie gewonnen werden. Dabei erhielt nur eine Hälfte der Teilnehmer Pinienrindenextrakte. Beide Probanden-Gruppen nahmen allerdings zusätzlich Cortison ein.

 

Die Ergebnisse

Nach sechs Monaten zeigte sich, dass die Teilnehmer, die Pinienrindenextrakt erhielten, weitaus seltener zum Inhalator greifen mussten. Im Schnitt kam dieser nur alle 5 Tage zum Einsatz. Die Kontrollgruppe hingegen musste durchschnittlich jeden zweiten Tag Gebrauch davon machen. Die Pinienrindenextrakte brachten allerdings noch einen weiteren positiven Effekt mit sich. Bei der Hälfte der Teilnehmer konnten Schlafstörungen, die durch die Symptome des Asthmas hervorgerufen werden, reduziert werden. Auch der Besuch beim Arzt nahm ab. Ebenso konnte eine Abnahme von

  • Keuchen

  • Husten und

  • Atemnot

bei den Probanden aufgezeigt werden. Die Wissenschaftler führen allerdings an, dass es sich hierbei um eine relativ kleine Gruppe von Probanden handle, weswegen weitere Studien für Ergebnisse herangezogen werden sollten.

Diese Ergebnisse könnten ein Durchbruch für die Medizin darstellen. Immerhin bringen Pinienrindenextrakte weitaus weniger Nebenwirkungen mit sich als Cortison. Zudem ist das Pinienrindenextrakt in de EU nicht nur frei erhältlich, sondern auch als Nahrungsergänzung zugelassen.