Medikamente

Die Medikamente können entweder symptomatisch oder ursächlich gerichtet sein. Schmerzmittel und Psychopharmaka sind symptomatisch gelagert. Die Wirkung tritt rasch ein, allerdings bringen diese auch Nebenwirkungen bei langfristiger Einnahme mit sich. Mönchspfeffer ist ein natürliches Medikament, welches beim PMS immer wieder zum Einsatz kommt. Auch hier können sich Nebenwirkungen wie beispielsweise Magenbeschwerden und eine Verlängerung des Zyklus zeigen. Durch die Gabe von Hormonpräparaten wird der Hormonspiegel beeinflusst. Da diese reich an Nebenwirkungen sind, müssen sie verschrieben werden.

Natürliche Heilmittel

Die Beschwerden des PMS können auch mit natürlichen Heilmittel gelindert oder gestoppt werden. Studien zeigten, dass durch die Gabe von

die Dosierung von Medikamenten meist verringert werden konnte. So können Behandlungen des PMS effektiver werden und geringere Nebenwirkungen mit sich ziehen. Mikronährstoffe bringen auch in höheren Dosierungen meist keine Nebenwirkungen, wodurch die Therapie mit Heilmitteln sehr schonend ist.

 

Vitamin B6

Bei der Synthese von Serotonin und Dopamin nimmt dieses Vitamin eine wichtige Funktion ein. Diese beiden Neurotransmitter sind für das seelische Wohlbefinden wichtig. Besteht ein Vitamin B6 Mangel neigen Frauen eher dafür an einem PMS zu erkranken. Auch Stimmungsschwankungen zeigen sich bei diesem Mangel häufiger.

Vitamin E und Borago officinalis

In Kombination können diese beiden Nährstoffe den Beschwerden von PMS entgegenwirken. Die Symptome des PMS können damit in ihrer Intensität abgemildert werden. In Studien zeigte sich, dass die Symptome durch die Kombination der beiden Nährstoffe bis zu zwei Drittel reduziert werden konnten. Der Körper wird dadurch weniger empfindlich bezüglich der Prolaktin-Schwankungen. Dieses Hormon scheint bei den Symptomen des PMS und deren Ausprägung eine tragende Rolle zu spielen.

 

Kalzium

Gibt es einen geringen Kalzium-Spiegel im Blutplasma steigt auch das Risiko für PMS. Durch eine höhere Gabe von Kalzium können die Beschwerden nicht nur gelindert werden, sondern auf lange Sicht gesehen, bleiben diese in manchen Fällen auch aus.

Magnesium

Die Intensität der Beschwerden beim PMS scheinen auch im Zusammenhang mit Magnesium zu stehen. Vor allem bei den Ödemen in Armen und Beinen und bei den Stimmungsschwankungen zeigte Magnesium gute Erfolge.

Ernährung

Der Körper verlangt während dieser Zeit oft nach Süßigkeiten. Allerdings lagert diese Form des Zuckers auch vermehrt Wasser im Gewebe ein. Es kommt zwar zu einer Verbesserung der Stimmung, aber die Wassereinlagerungen werden im Zuge dessen mehr. Dadurch wird das Magnesium wieder in höheren Mengen ausgeschieden, was wiederum zu stärkeren Beschwerden führt. Deswegen sollte Zucker in Form von Süßigkeiten vermieden werden. Zudem sollte auch der Konsum von Koffein reduziert werden. Dies spielt vor allem zwei Wochen vor der Menstruation eine wichtige Rolle. Durch geringe Zufuhr von Salz und Fetten kann den Ödemen ein wenig entgegengewirkt werden.