In der Ernährungsmedizin nehmen vor allem Aminosäuren einen wichtigen Stellenwert ein. L-Arginin stellt eine der wichtigsten Aminosäuren dar. Dieses ist nicht nur wichtig bei der Regulierung der Gefäße, sondern auch für den Blutdruck. Es kann mit L-Arginin nicht nur einer Verkalkung der Arterien entgegengewirkt werden, sondern auch die Durchblutung angeregt werden. Ebenso zeigte L-Arginin auch bei Potenzstörungen eine gute Wirksamkeit. Vor allem in Kombination mit Pinienrindenextrakt zeigte diese Aminosäuren gute Erfolge bei der erektilen Dysfunktion.

 

Die wissenschaftliche Untersuchung

An der Universität Mainz wurde nun die Wirkungsweise von L-Arginin genauer unter die Lupe genommen. Es wurde der Frage nachgegangen, wie denn L-Arginin eigentlich in die Zellen gelangt, um dort Stickstoffmonoxid bilden zu können. Aminosäuren können nämlich nur mit Hilfe eines anderen Mechanismus in die Zellen gelangen. Nur mit Hilfe von Transportproteinen gelingt es den wasserlöslichen Aminosäuren, dass sie in das Innere der Zelle eindringen können. Bei der Forschung entdeckten die Wissenschaftler zwei Reste von Zysten, die wichtig sind, um den Aminosäuren das Eindringen in die Zellen zu ermöglichen. Dank dieser Forschung wurde es möglich, dass Substanzen entwickelt werden, wodurch die Wirkung von L-Arginin gesteigert werden kann.