Bei einer Schädigung der Gefäßwände kann sich die Zufuhr von Folsäure positiv auswirken. In Kombination mit Vitamin B6 und Vitamin B12 baut Folsäure das Homocystein ab, welches ein Stoffwechselprodukt darstellt, allerdings für die Gefäßwände schädlich ist.

 

Arteriosklerose und Arterosklerose

Beide Begriffe werden oft synonym verwendet. Bei der Arteriosklerose handelt es sich allerdings um eine Schädigung, welche die innere Gefäßwand betrifft. Vor allem

  • falsche Ernährung

  • Bewegungsmangel und

  • ein schlechter Lebensstil

können die Ursache für diese Erkrankung darstellen.

Bei der Arterosklerose handelt es sich um eine Gefäßwandveränderung, welche altersbedingt in Erscheinung tritt. Meist sind Schlaganfälle die Folge dieser Erkrankung. Mit Hilfe von Folsäure konnte nachgewiesen werden, dass Verhärtungen infolge von Arteriosklerose und Arterosklerose verringert werden können.

Die Studie

Die Rolle der Folsäure zeigt unterschiedliche Ergebnisse. Einerseits hilft diese bei Gefäßveränderungen, da Homocystein abgebaut wird. Es gab allerdings auch schon Studien, in denen die Wirksamkeit der Folsäure nicht untermauert werden konnte. Da Studien aber immer mit Kosten verbunden sind, werden diese in den meisten Fällen nur über einen kurzen Zeitraum hinweg durchgeführt, so dass die Wirksamkeit der Folsäure oft nicht in Erscheinung treten kann.

Bei dieser Studie umfasste mehr als 2000 Teilnehmer. Dabei zeigte sich, dass Folsäure für die Senkung des Homocystein-Spiegels verantwortlich ist. Ebenso konnte nachgewiesen werden, dass bei der Ergänzung mit Folsäure auch eine Verbindung zu Nierenerkrankungen oder geringen Verhärtungen der Gefäßwände herzustellen war. In der Studie konnte belegt werden, dass durch die Einnahme von Folsäure der Homocystein-Spiegel nie begünstigt wurde.