In einer kanadischen Studie zeigte sich, dass Milch eine wichtigere Quelle für Vitamin D darstellt, als die Sonnenstrahlung. Vitamin D Mangel zeigt sich vor allem bei der nördlichen Halbkugel, wobei hier versucht wird Milch mit diesem Vitamin zu ergänzen. In der Studie zeigte sich zudem, dass Kinder bis zu sechs Jahren vor allem Vitamin D aus Milch und Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen können.

Im Winter sinken die Vitamin D Werte ab

Bei Kindern, die nicht nur täglich zwei Gläser Milch trinken, sondern Vitamin D auch mittels Nahrungsergänzungsmittel zu sich nahmen, zeigte sich die höchste Konzentration im Blutplasma. Allerdings muss bedacht werden, dass Kuhmilch im Winter weitaus weniger Vitamin D aufweist, als im Sommer. Ebenso muss immer die geographische Lage bedacht werden, denn in Ländern mit wenig Sonnenstrahlung stellt diese Quelle keine Sicherung von Vitamin D dar.

Risiko bei Vitamin D Mangel

Besteht ein Vitamin D Mangel steigt auch das Risiko für Erkrankungen. Vor allem Allergien und Asthma können infolge auftreten. Ebenso macht sich dieser Mangel auch bei der Fruchtbarkeit des Mannes bemerkbar. Kinder benötigen dieses Vitamin vor allem für

  • den Aufbau von Muskeln

  • ein intaktes Nervensystem und

  • Knochen

Aber auch ältere Menschen bedürfen einer ausreichenden Menge an Vitamin D. In späteren Jahren kann ein Vitamin D Mangel zudem zu Karzinomen, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen schweren Erkrankungen führen. Fehlt die Sonnenstrahlung sollte Vitamin D demnach immer mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Auch in fettreichen Fischen ist Vitamin D in großen Mengen enthalten.