Durch die Zufuhr von GLA und Omega-3-Fettsäuren kann zwar nicht die Produktion von Tränenflüssigkeit angekurbelt werden. Allerdings können Entzündungen unterdrückt werden. Wer an Augenproblemen leidet, sollte daher auf die ausreichende Zufuhr von

  • GLA und

  • Omega-3-Fettsäuren

achten. An trockenen Augen leidet eine Vielzahl an Menschen. Neben Umweltfaktoren und Arbeiten am Bildschirm können auch Klimaanlagen ein Auslöser sein. Auch Kontaktlinsen stellen eine Ursache dar. Selbst Hormone spielen hierbei eine Rolle, weswegen vor allem Frauen in der Menopause von diesem Phänomen betroffen sind.

 

Die Studie

Forscher führten mit 38 Frauen in der Menopause, die alle an trockenen Augen litten, eine randomisierte Doppelblindstudie durch. Die Probandinnen erhielten entweder GLA, welches aus der Omega-6-Fettsäure gewonnen wird, und unterschiedliche Antioxidantien, oder ein Placebo. Die Studie wurde über sechs Monate hinweg durchgeführt. Nach vier, 12 und 24 Wochen wurde jeweils ein Krankheitsparameter erstellt. Neben einigen Tests wurden auch Fragebögen ausgeteilt. Auch bei der Tränenflüssigkeit und bei den Augen wurden unterschiedliche Tests durchgeführt.

Die Ergebnisse

Bei der Omega-3-GLA-Gruppe zeigte sich binnen 24 eine Verbesserung der Werte. Die Parameter der Hornhaut besserten sich ebenso, wie die Reizungen und Entzündungen der Augen. In den meisten Fällen gingen die Symptome bei der Omega-3-GLA-Gruppe signifikant zurück. Allerdings wurde die Produktion der Tränenflüssigkeit nicht beeinflusst. Dennoch wird ein zufriedenstellendes Resümee gezogen, denn bei den Entzündungsprozessen zeigte Omega-3-GLA hervorragende Ergebnisse.