Mit Hilfe der Aminosäure L-Arginin kann das Peptid-Hormon GLP-1 produziert werden, welches einen wichtigen Faktor beim Senken des Blutzuckerspiegels darstellt.

Arginin Wirkung bei Diabetes konnte bei Mäusen bestätigt werden

Mit Hilfe einer Studie, welche in Kopenhagen an Mäusen durchgeführt wurde, lässt sich die Annahme untermauern, dass Arginin die Hauptauswirkungen des Diabetes lindern können. Sowohl bei der Insulinresistenz als auch bei der Insulinsensibilität konnte diese Annahme bestätigt werden.

Die Werte des Blutzuckers konnten um 40 Prozent bestätigt werden

Mit Hilfe eines Glukose-Toleranz-Tests konnte nach der Gabe von Arginin eine Verbesserung bis zu 40 Prozent nachgewiesen werden. Diese Effektivität entspricht in etwa der Wirkung der Medikamenten, welche derzeit gegen den Typ 2 Diabetes eingesetzt werden. Allerdings ging es in dieser Studie nicht darum, dass eine Heilung des Diabetes nachgewiesen werden kann, denn selbst bei hohen Dosen von Arginin ist dies ein Ding der Unmöglichkeit. Vielmehr lag das Augenmerk darauf, dass der Blutzucker mit Hilfe einer arginin-reichenErnährung verbessert werden kann, wodurch sich auch der Krankheitsverlauf positiv ändert.

Peptid-Hormon GLP-1 wird mit Arginin gesteigert

Beim Appetit und beim Glukosestoffwechsel spielt das Peptid-Hormon GLP-1 eine tragende Rolle, weswegen dieses in zahlreichen Medikamenten gegen Diabetes zu finden ist. Mit der Zufuhr von Arginin kann der Glukosestoffwechsel verbessert werden, wodurch ein Zusammenhang zwischen Arginin und dem Peptid-Hormon GLP-1 nachgewiesen werden konnte.

Die Resultate der Studie könnten sehr wohl auch auf den Menschen übertragen werden.

Mandeln regulieren den Blutzucker

Mit der Zufuhr von Mandeln konnte ein positiver Effekt nachgewiesen werden, welcher sich nicht nur auf das Sättigungsgefühl, sondern auch auf die Insulinresistenz auswirkte.