Aminosäuren

L-Arginin in Wassermelonen kann den Blutdruck senken

L-Arginin ist in Walnüssen Wassermelonen und Kürbiskernen enthalten und zählt zu den essentiellen Aminosäuren. Mit Hilfe von L-Arginin kann auch der Blutdruck gesenkt und damit das Herz-Kreislauf-System vor Erkrankungen geschützt werden. Eine Studie aus dem Jahre 2012 zeigte, dass L-Arginin aus Wassermelonen dazu beiträgt, dass der Blutdruck von adipösen Menschen gesenkt werden kann. Je mehr L-Arginin im Organismus vorhanden ist, desto besser können der systolische und der diastolische Blutdruckwert gesenkt werden. Vor allem adipöse Menschen können von dieser Auswirkung profitieren, wie eine Studie in Florida zeigte.   Die Studie Die Probanden erhielten über sechs Tage hinweg 6mg Extrakt aus Wassermelonen. Dabei zeigte sich, dass sich beide Werte des Blutdruckes verringerten. In einer vorangegangenen Studie konnte dieser Erfolg nur beim systolischen Wert beobachtet werden, allerdings wurden damals auch nur 4mg Extrakt verabreicht. Frühzeitige Prophylaxe ist wichtig Da die Hypertonie eine Erkrankung ist, welche immer mehr Menschen in den Industrieländern betrifft, sollte schon im Vorfeld für ausreichende Prophylaxe gesorgt werden. Die Studie zeigte auf, dass die regelmäßige Zufuhr von L-Arginin auch die Symptomatik der Hypertonie verbessert. Zu Medikamenten stellt diese Form der Therapie eine ideale Ergänzung dar.  

L-Arginin und B Vitamine bei Arteriosklerose

Bei L-Arginin handelt es sich um eine Aminosäure, die für die Funktionen der Gefäße wichtig ist. Diese Aminosäure ist auch die Vorstufe von Stickstoffmonoxid. Das NO ist für die Erweiterung oder die Engstellung der Blutgefäße verantwortlich. Dadurch werden nicht nur die Organe mit Blut, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, sondern auch der Blutdruck reguliert. Nimmt die Arteriosklerose zu, verlieren die Endothele in den Gefäßwänden die Fähigkeit, dass sie Stickstoffmonoxid produzieren können. Wird mehr L-Arginin zugeführt, kann dieses Defizit allerdings ausgeglichen werden. So wird wieder mehr Stickstoffmonoxid produziert und die Funktionstüchtigkeit der Gefäße verbessert. In zahlreichen Studien wurde die positive Wirkung von L-Arginin bei Arteriosklerose bereits nachgewiesen und aufgezeigt. Es zeigten sich dabei zwei wichtige Erkenntnisse: Durch L-Arginin kann die Funktion des Endothels auch nachhaltig verbessert werden Durch die dauerhafte Einnahme von L-Arginin kann der Blutdruck signifikant verbessert werden Selbst bei hohen Dosierungen zeigt L-Arginin kaum Nebenwirkungen. Gelegentlich könnten Probleme bei der Verdauung auftreten.   B Vitamine Bei der Arteriosklerose wird der erhöhte Homocystein-Spiegel als Risikofaktor gesehen. Bei Homocystein handelt es sich um ein Abbauprodukt des Stoffwechsels. Dieses kommt im Blut permanent vor und muss daher ständig vom Organismus abgebaut werden. Für den Abbau werden allerdings Folsäure, Vitamin B6 und B12 benötigt. Besteht ein Mangel an den B Vitaminen, kann auch das Homocystein nicht ausreichend ausgeschieden werden.

Cholesterinspiegel mit Hilfe von Nüssen regulieren

Werden regelmäßig Mandeln gegessen, wird nicht nur die Vitalität gesteigert, sondern auch der Cholesterinspiegel in Balance gehalten. Nüsse enthalten nicht nur viel Fett und Energie, sondern weisen auch zahlreiche Aminosäuren und gesunde Fettsäuren auf. Dass Nüsse aufgrund ihres Fettanteils eine negative Auswirkung auf den Cholesterinspiegel haben, ist ein Irrtum, welcher in einer Studie untermauert wurde. Das schlechte LDL-Cholesterin kann mit Nüssen gesenkt werden Für die Studie waren 25 Teilnehmer zu begeistern. Die 14 Männer und elf Frauen wiesen alle ein Durchschnittsalter von 41 Jahren auf. In den ersten zwei Wochen ernährten sich die Teilnehmer sehr fettreich. Danach wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe hielt sich mit 30 Prozent Fettanteil der Nahrung an die Vorgaben einer Initiative in den USA. Ebenso durfte das zugeführte Cholesterin nicht mehr als 300mg pro Tag betragen. Die beiden anderen Gruppen bekamen die selben Grenzwerte zugeteilt. Allerdings wurde eine Probanden-Gruppe mit zehn Prozent Mandeln zusätzlich ernährt, die andere mit 20 Prozent. Die Ergebnisse Die Studie wurde über vier Wochen durchgeführt. Dabei wurden nicht nur die Blutwerte bezüglich Lipoproteinen Lipiden Cholesterinwerte gemessen, sondern auch die Serumglukose. Es zeigte sich, dass der Cholesterinspiegel absank, wenn mehr Mandeln zugeführt wurden. Die Werte der schlechten Lipide nahm zudem bei den beiden Probanden-Gruppen im Gegensatz zur erste Gruppe ab. Dabei kam es allerdings nicht zu einer Reduktion des Körpergewichtes. Mandeln sind gesund Die Forscher zeigen zudem auf, dass Mandeln mit ihren zahlreichen Inhaltsstoffen, durchaus einen positiven Effekt bei der Prophylaxe gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit sich bringen. Beim Verzehr sollten die Mandeln allerdings ungesalzen gegessen werden, da Salz den Blutdruck ansteigen lassen kann. Geröstete Mandeln stellen ein zweischneidiges Schwert dar. Einerseits gehen Vitamine und Fettsäuren dadurch verloren, anderseits können einige Mineralstoffe nur so vom […]

Für Gefäße werden L-Arginin und Antioxidantien empfohlen

Der Nobelpreisträger Ignarro zeigte auf, dass L-Arginin und Antioxidantien eine synergetische Wirkung auf Gefäße mit sich bringen. Mit Hilfe von Antioxidantien, wie beispielsweise Vitamin C Vitamin E und dem L-Arginin kann prophylaktisch gegen die Arteriosklerose vorgegangen werden. Mit diesem Sachverhalt geht auch die Senkung des Herzinfarktrisikos einher. In den Blutbahnen kann es durch falsche Ernährung und einem falschem Lebensstil im Laufe der Jahre zu Plaques kommen. Es kommt zu Stauungen und Entzündungen, die in weiterer Folge zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen können.   Die Studie Ignorra fügte menschliche Zellen in eine Petrischale, die unterschiedlichen Strömungen ausgesetzt wurden. Da dies für die Zelle ein Anzeichen für Gefahren darstellt und Entzündungen den Heilungsprozess ankurbeln können, stößt diese entzündungsfördernde Moleküle aus. Nach diesem Vorgang wurden L-Arginin und Antioxidantien in die Schale beigefügt. Nach und nach zeigte sich, dass die Produktion der Moleküle wieder gehemmt wurde. Ebenso schaffte es ein Enzym, dass L-Arginin in Stickstoffmonoxid umgewandelt wird. Dadurch kommt es zu einer Erweiterung der Gefäße und Plaques können in weiterer Folge verhindert werden. Für die Nachhaltigkeit der Erhaltung der Gefäßgesundheit, wurde durch die Zugabe von L-Arginin und Antioxidantien eine wirksame Spirale in Gang gesetzt. Es gibt Studien mit L-Arginin und Pinienrindenextrakten, welche diese Ergebnisse untermauern. Diese Kombination zeigte vor allem bei Erektionsstörungen gute Erfolge. Die Ergebnisse Dennoch äußern die Forscher eine gewisse Skepsis. Immerhin sind L-Arginin und Antioxidantien nicht patentierbar, was bedeutet, dass Pharmakonzerne nicht wirklich einen Gewinn daraus ziehen könnten. Wer sollte diese Produkte auf den Markt bringen? Zudem ist die Schulmedizin für die Wirkung dieser beiden Stoffe nicht zu begeistern.  

Aminosäuren helfen beim Muskelschwund

Vor allem durch Diäten kann es zum unerwünschten Muskelschwund kommen. Doch auch im Alter stellt der Muskelschwund ein Problem dar. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass durch die Einnahme von Aminosäuren, der Muskelschwund während einer Diät verringert werden kann. Wird weniger Energie zugeführt, zeigt dies auch immer einen negativen Effekt, denn der Körper greift auf andere Reserven zurück. Hier wird nicht nur auf das Körperfett, sondern leider auch auf den Muskel zurückgegriffen. Daher ist eine Abnahme der Muskelmasse bei vielen Diäten ein negativer Nebeneffekt. Allerdings zeigt sich ein weiteres Problem, denn der Organismus senkt auch den Grundumsatz. Wird dann wieder herkömmliche Nahrung zugeführt, nimmt der Körper mit weniger Muskelmasse auch rascher wieder zu. Deswegen ist es bei Diäten besonders wichtig, dass dem Muskelschwund schon vorzeitig entgegengewirkt wird.   Mehr Aminosäuren und Proteine führen zu weniger Muskelschwund In Studien wurde untersucht, welche Wirkung hochdosierte Aminosäuren bei einer Diät auf die Muskelmasse und den Anteil des Körperfettes haben. Dafür wurden 39 Frauen und Männer in gleich große Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt eine normale proteinhaltige Nahrung, die zweite die doppelte Menge und die dritte die dreifache Menge an Proteinen. Die Ergebnisse In den ersten zehn Tagen nahmen die Probanden so viele Kalorien zu sich, dass sie ihr Körpergewicht halten konnten. Danach wurde die Zufuhr der Kalorien über drei Wochen hinweg reduziert, hingegen das Training intensiviert. Innerhalb dieser Zeit nahmen die Probanden einen Kilo pro Woche ab. Bei de doppelten Zufuhr an Proteinen konnte der Muskelschwund gebremst werden. Allerdings führte eine höhere Zufuhr an Proteinen nicht zu besseren Ergebnissen. Die Forscher führen trotz dieser Ergebnisse allerdings an, dass die Proteinmenge immer an die individuellen Bedürfnisse des Körpers angepasst werden sollten.  

Muskelschwund – hilft Leucin dagegen?

Aminosäuren sind auch wegen ihres medizinischen Nutzens wichtig. Eine Studie, welche noch andauert, fokussiert die Auswirkung von Leucin bei bettlägrigen Menschen. Ebenso zeigte die Studie in Texas, dass durch die Zufuhr von Leucin auch der Muskelschwund gehemmt werden kann.   Die Studie Bei der Studie meldeten sich 13 gesunde Probanden, die sich für 28 Tage in Bettruhe begaben. Es wurden zwei Gruppen gebildet, wobei nur eine einen Cocktail aus Aminosäuren und Kohlenhydrate erhielt, die anderen Teilnehmer bekamen lediglich Placebos. Bei der Aminosäure-Kohlenhydrat-Gruppe zeigte sich, dass die Muskelmasse um etwa 50 Prozent weniger abnahm, als bei der Placebo-Gruppe. Doch dieser Erfolg reichte noch nicht aus. Immerhin schmecken diese Kombinationspräparate nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern sind auch mit enormen Kosten verbunden. Zudem zeigt sich bei bettlägrigen Patienten auch das Problem, dass diese im Laufe der Zeit nicht mehr ausreichend Nahrung, und schon gar keine großen Mengen an Aminosäure-Kohlenhydrat-Kombinationen, zu sich nehmen können. Weitere Studien Diese Faktoren wurden bei einer weiteren Studie berücksichtigt. So erhielten die Teilnehmer anstelle der Kombinationspräparate lediglich drei Gramm Leucin in ihr Essen. Dabei handelt es sich um eine Leucin-Menge, die bereits in 150 Gramm Rindfleisch zu finden ist. So spielen weder Kosten noch die Appetitlosigkeit eine Rolle.   Warum Leucin? Für Leucin wurde sich deswegen entschieden, da es sich hier nicht nur um einen wichtigen Baustein von Proteinen handelt, sondern auch der Prozess des Muskelaufbaus initiiert wird. Zwar ist die Gabe von drei Gramm Leucin auf die Dauer gesehen nicht so effektiv wie das Kombinationspräparat, hat aber durchaus seine Vorteile. Erstens erfolgt die Verabreichung einfacher und zweitens kann die Therapie leichter durchgehalten werden und führt nicht zu einem Sättigungsgefühl.

Schnellere Regulation nach dem Sport mit L-Citrullin

Bei L-Citrullin handelt es sich um einen engen Verwandten des L-Arginin. Der Saft von Wassermelonen, in welchem große Mengen an L-Citrullin und L-Arginin enthalten sind, unterstützt beim Muskelkater. In Nahrungsmittel wird dieser Stoff allerdings bisher äußerst wenig beachtet. Dies begründet auf der Tatsache, dass es sich beim L-Citrullin um eine nichtproteinogene Aminosäure handelt. Daher wird diese nicht zu den Bausteinen von Proteinen gesehen, sondern eher als Metabolit oder als Stoffwechselprodukt. Doch L-Citrullin weist nicht nur antioxidative Eigenschaften auf, sondern nimmt zudem eine Funktion bei der Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße ein. Ältere Studien zeigten bereits auf, dass L-Citrullin nicht nur als Aphrodisiakum eingesetzt werden kann, sondern auch gute Erfolge beim Kampf gegen die Sichelzellanämie gezeigt hat.   Auch eine Leistungssteigerung ist zu verzeichnen Im sportlichen Bereich konnte ebenso aufgezeigt werden, dass L-Citrullin auch einen positiven Effekt bei der Leistung mit sich bringt. In einer spanischen Studie wurde Melonensaft als Getränk beim Sport eingesetzt. Sieben junge und trainierte Männer meldeten sich für die Teilnahme an dieser Studie. Die Teilnehmer erhielten entweder Wassermelonensaft, welcher unterschiedliche Dosierungen von L-Citrullin enthielt, oder Placebo. Die Studie zeigte erstaunliche Ergebnisse für Menschen, die häufig an einem Muskelkater leiden. Bei der Leistung selbst zeigten die Teilnehmer auch bei der Zufuhr von L-Citrullin keine wesentlichen Veränderungen. Auch bei der Herzfrequenz zeigte keine der drei Gruppen Unterschiede. Allerdings zeigte sich nach 24 Stunden, dass die Placebo-Gruppe unter weitaus stärkeren Schmerzen eines Muskelkaters litt, als die Teilnehmer der anderen beiden Gruppen. Dabei spielte es keine Rolle, ob das L-Citrullin natürlich oder in höheren Dosen zugesetzt wurde. Die Forscher nehmen an, dass die natürliche Dosis von L-Citrullin, welche in etwa 1,7mg beträgt, durchaus ausreichend ist, um einem Muskelkater entgegenwirken zu können.  

Bei Schmerzempfinden bei Diabetikern kann sich L-Carnitin positiv auswirken

Mit Hilfe von L-Carnitin zeigte sich, dass bei Diabetikern das Schmerzempfinden verringert werden konnte. Vor diabetische Neuropathien sind für diese Schmerzen ursächlich.   Die Studie Bei dieser Studie wurden mehr als 1200 Teilnehmer aus den USA, Kanada und aus Europa untersucht. Die Probanden wurden in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt 500mg, eine 1000mg L-Carnitin, die dritte lediglich ein Placebo. Schon bald zeigte sich, dass die Probanden-Gruppe, welche 1000mg erhielt, weitaus geringere Schmerzen aufzeigte. Der Schmerz ist eines der unangenehmsten Symptome beim Diabetiker. Allerdings zeigte sich auch, dass die Linderung der Symptome vor allem dann effektiv war, wenn die Probanden erst vor Kurzem an Diabetes erkrankt waren. Nicht nur die Struktur der Nervenzellen wurde verbessert, sondern auch die Wahrnehmung von vibrierenden Bewegungen. Die Ergebnisse Die Forscher dieser Studie sehen diese Ergebnisse bereits als sehr eindeutig, raten allerdings zu weiteren Studien an, um die gesamte Auswirkung von L-Carnitin bezüglich Diabetes untersuchen zu können. Mit Hilfe von L-Carnitin könnte der Wegbereiter gefunden worden sein, der eines Tages dieses Krankheitsprozess aufhalten oder zumindest könnten damit die Begleiterscheinungen gelindert werden. L-Carnitin zeigt beim Diabetes noch eine weitere wichtige Funktion, denn damit wird auch der Blutzucker reguliert.  

Die Nährstoffversorgung während der Schwangerschaft mit Carnitin verbessern

Mit Hilfe einer Nahrungsmittelergänzung mit Carnitin kann verhindert werden, dass es in der Schwangerschaft zu Mangelerscheinungen kommt. L-Carnitin kommt im Körper auf natürliche Art und Weise vor und ist dem Vitamin C sehr ähnlich. Der Bedarf der Nährstoffe steigt in der Schwangerschaft bis auf das Doppelte an. L-Carnitin-Mangel Komplikationen in der Schwangerschaft, selbst wenn diese banal sind, werden auf diese Mangelerscheinungen zurückgeführt. Doch bei schwangeren Frauen kann diese Mangel auch Folgen für den Fötus haben. Mit der täglichen Einnahme von L-Carnitin kann scheinbar verhindert werden, dass die Konzentration der Nährstoffe zurückgeht.   Die Studie In einer Studie erhielt eine Gruppe Schwangerer L-Carnitin, während die andere Hälfte lediglich ein Placebo erhielt. Bei der L-Carnitin-Gruppe zeigte sich, dass der Carnitin-Level gleich blieb. Die Placebo-Gruppe zeigte, dass der Carnitin-Spiegel abfiel. Ebenso blieben die Eisenwerte bei der L-Carnitin-Gruppe weitgehend gleich, während bei der Kontroll-Gruppe die Werte im Sinken waren. Eisenmangel kann in der Schwangerschaft zu unerwünschtem Haarausfall führen. Die Forscher führten nach diesen Ergebnissen an, dass bereits eine geringe Dosierung mit L-Carnitin in der Schwangerschaft den Plasmaspiegel von Vitaminen und Spurenelementen wieder herstellen kann.  

Die Herzfunktion mit L-Carnitin verbessern

Wissenschaftler nahmen 153 Studien bezüglich L-Carnitin und Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter die Lupe und sind auf ein erstaunliches Ergebnis gekommen. Es zeigte sich, dass Herzrhythmusstörungen durch die Zufuhr von L-Carnitin um mehr als 65 Prozent gesenkt werden konnten. Auch die Symptome der Angina pectoris verbesserten sich um 40 Prozent. Allerdings konnte keine Minderung beim Risiko eines Reinfarktes oder einer Herzinsuffizienz verzeichnet werden.   Wirkung von L-Carnitin Es wird angenommen, dass die Zufuhr von L-Carnitin dennoch eine Menge Vorteile bei der Herz-Kreislauf-Gesundheit mit sich bringt. Da L-Carnitin das höchste Vorkommen in rotem Fleisch hat, sollten aber auch die Risiken diesbezüglich beachtet werden. Bei der täglich empfohlenen Dosis schwanken die Meinungen sehr stark. Hier sind Werte von 20mg bis 500mg pro Tag zu finden. Die Studie Allerdings weisen die Forscher auf eine durchgeführte Studie hin, bei der sich gezeigt hat, dass L-Carnitin in Verbindung mit rotem Fleisch auch zu einem Anstieg des TMAO-Wertes im Blutplasma führen kann. Dieser wird durch Darmbakterien aus dem L-Carnitin gewonnen. Allerdings wurde bei dieser Studie noch nicht der genaue Wirkmechanismus nachgewiesen. Deswegen wird in diesem Sachverhalt immer noch geforscht. Da die Studie zudem nur an einer geringen Menge an Menschen durchgeführt wurde, werden die Ergebnisse bis Dato noch angezweifelt. Es werden in den nächsten Jahren bezüglich L-Carnitin bestimmt noch einige Studien folgen.