Fettsäuren

Omega 3 und seine Wirkung auf die Entwicklung des Kindes

Werden Omega-3-Fettsäuren bereits im Säuglingsalter eingenommen, können die kognitiven Fähigkeiten und damit einhergehend auch die Intelligenz gesteigert werden.   Die Studie Bei einer Studie in den USA konnten 81 Säuglinge direkt nach der Geburt für diese Untersuchung gewonnen werden. Während 62 von ihnen mit Omega-3-Fettsäuren versorgt wurden, erhielten 19 lediglich Placebos. Die Omega-3-Fettsäuren wurden bei den Säuglingen allerdings in unterschiedlichen Dosierungen verabreicht. Diese Nahrungsergänzung wurde bei den Säuglingen im ersten Lebensjahr durchgeführt. Danach wurde eine fünfjährige Beobachtungsphase angeschlossen. Nach dem 18. Lebensmonat wurden die Daten der Kinder aufgenommen und nach Standards kategorisiert. Ebenso wurden alle sechs Monate standardisierte Tests bei den Kindern durchgeführt.   Die Ergebnisse Zuerst zeigten sich bei den Kindern keine Unterschiede bei Sprache oder kognitiven Fähigkeiten. Doch im Alter von drei bis sechs Jahren zeigten sich Effekte. Diese bezogen sich vor allem auf das Lernen von Regeln und Aufgaben und auf den Wortschatz der Kinder. Die Kinder, die Omega-3-Fettsäuren erhielten, zeigten deutlich bessere Ergebnisse als die Placebo-Gruppe. Beim räumlichen Denken und beim Lösen von Problemen zeigten sich allerdings keine Unterschiede. Allerdings wurde auch aufgezeigt, dass nicht mit einer sofortigen Wirkung zu rechnen ist. Omega-3-Fettsäuren müssen demnach über einen längeren Zeitraum und regelmäßig eingenommen werden, um Erfolge zeigen zu können.

Omega-3 DHA und EPH helfen gegen Depressionen

In Studien zeigte sich, dass Omega-3-Fettsäuren auch einen guten Erfolg bei den Symptomen einer Depression mit sich bringen. Vor allem EPH ist in diesem Bereich wirksamer als DHA. In den letzten Jahren stand vor allem das DHA im Interesse der Forschung, nun wird der Blick allerdings mehr auf EPH gerichtet. DHA lag davor allem deswegen im Interesse, da dieses 40 Prozent der Bausteine von Zellmembranen im Gehirn ausmacht. Das EPH wurde erst interessant, als bemerkt wurde, dass es Interaktionen zwischen den Zellen im Blut beteiligt ist.   Die Studie Im Jahre 2008 zeigte sich bei einer Studie, dass jede Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren (egal ob DHA oder EPH) eine Verbesserung der Symptome bei einer Depression mit sich bringt. Die Wissenschaftler wollten nun aber den kausalen Zusammenhang und die Wirkungsweise von Omega-3-Fettsäuren in diesem Bereich klären. In vorangegangenen Studien zeigte sich bereits, dass Omega-3-Fettsäuren, welche vor allem reich an EPH waren, weitaus bessere Ergebnisse mit sich brachten, als jene mit DHA. Weitere Studien 2009 wurde eine Metaanalyse über 29 vorangegangene Studien durchgeführt, bei denen sich zeigte, dass vor allem EPH eine höhere Wirksamkeit mit sich bringt. In einer Studie 2011 wurde diese Annahme bereits untermauert. Die Studie zeigte, dass Omega-3-Fettsäuren vor allem dann eine gute Wirksamkeit zeigten, wenn diese zumindest aus 60 Prozent EPH bestanden. Da für diese Studie mehr als 900 Teilnehmer gewonnen werden konnten, sind die Ergebnisse sehr aussagekräftig. Vor kurzem wurde ebenfalls eine Studie in diesem Bereich durchgeführt. 81 Probanden wurden in drei Gruppen geteilt. Eine Gruppe erhielt DHA, eine EPH und eine lediglich Placebos. Bereits nach kurzer Zeit zeigten sechs Probanden aus der EPH-Gruppe deutliche Besserungen bei den Symptomen, während bei der DHA-Gruppe keine Erfolge verzeichnet werden konnten.  

Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren leisten gute Dienste beim Gedächtnis

Es wird schon seit langer Zeit vermutet, dass Vitamin D in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren geeignet ist, um in einem frühen Stadium von dementiellen Erkrankungen die einhergehenden Symptome zu mildern. Die Studie Bei der Studie zeigte sich nicht nur die inflammatorische Wirkung der beiden Stoffe. Es konnte zudem aufgezeigt werden, dass das Vitamin D3 in Kombination mit DHA Antikörper bilden kann, die den Organismus vor amyloiden Plaques schützen. Diese Plaques stehen vor allem im Zusammenhang mit Schädigungen der Zellen und dem Absterben von Gehirnzellen. Dies führt im Laufe der Zeit nicht nur zu dementiellen Erkrankungen, sondern auch zu einem Verlust der kognitiven Fähigkeiten. Mit Hilfe von Vitamin D3 und DHA kann das Immunsystem des Organismus allerdings so gestärkt werden, dass diese Plaques neutralisiert werden können. Damit ist den Wissenschaftlern ein wichtiger Schritt für den Kampf gegen Alzheimer und andere dementielle Erkrankungen gelungen. Bei der Studie wurde sowohl Alzheimer-Patienten als auch gesunden Probanden Blut entnommen. Die Makrophagen, oder auch Fresszellen, wurden bei diesen Blutproben isoliert. Diese Fresszellen setzen sich auch gegen die Plaques ein. Teilweise wurden diese Makrophagen mit Omega-3-Fettsäuren, teilweise mit Vitamin D3 angereichert.   Die Ergebnisse Es zeigte sich, dass die angereicherten Makrophagen die Plaques abbauten, und dadurch eine Schädigung und ein Absterben der Zelle verhindert werden konnte. Ebenso konnten die Forscher feststellen, dass die Makrophagen aus dem Blut der erkrankten Probanden eine höhere inflammatorische Wirkung aufwiesen. Bei den Makrophagen der gesunden Teilnehmer zeigte sich, dass die Makrophagen nach der Verabreichung von Vitamin D3 oder Omega-3-Fettsäuren, eine erhöhte Produktion von Rezeptoren aufwiesen, die speziell für die Identifikation von Krankheitserregern gerichtet waren. Um diese beiden Sachverhalte genauer klären zu können, bedürfe es aber den Forschern zufolge noch weiteren Studien. Mit Hilfe von Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D3 […]

Zusammenhang gesundes Hirn und Omega-3-Fettsäuren

Nicht nur in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nehmen Omega-3-Fettsäuren eine wichtige Funktion für die Entwicklung des Kindes ein. Auch im Erwachsenenalter spielen diese Fettsäuren eine tragende Rolle. Sie wirken sich nicht nur positiv auf die Stimmung aus, sondern regen auch die geistigen Fähigkeiten an. In einer Studie zeigte sich zudem, dass die Fettsäuren EPA und DHA den sogenannten stummen Schlaganfall verhindern können. DHA kommt in fettem Fisch vor und gewährleistet im Gehirn den Signalfluss der Reize. Dadurch werden die kognitiven Fähigkeiten unterstützt. Die Fettsäuren, die im Gehirn vorkommen, werden zu 40 Prozent aus DHA gebildet. Somit zeigte sich, dass die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren auch die Defizite wie beispielsweise Schädigungen des Gehirns verhindern können. Der stumme Schlaganfall Der stumme Schlaganfall stellt in der Medizin ein großes Problem dar. Immer wieder erleiden Menschen ab dem 50. Lebensjahr einen dieser Schlaganfälle, bekommen dies aber nicht mit. Die Folgen dieser Schlaganfälle zeigen sich vor allem durch einen Rückgang der kognitiven Fähigkeiten. Die Studie Den Forschern standen bei dieser Studie Daten von mehr als 3660 Menschen zur Verfügung, wie entweder 65 Jahre oder älter waren. Die Probanden wurden einem Hirnscan unterzogen, damit die dementiellen Erkrankungen oder stummen Schlaganfälle bildlich dargestellt werden konnten. Ebenso wurden den Teilnehmer auch Blutproben entnommen. Bei mehr als 2300 Probanden wurde im Abstand von fünf Jahren eine erneute MRT durchgeführt. Neuroradiologen befundeten diese MRT-Daten.   Die Ergebnisse Probanden, die hohe Mengen an Omega-3-Fettsäuren zu sich nahmen, zeigten auch ein geringeres Risiko eines Schlaganfalles. Je weniger Omega-3-Fettsäuren zugeführt wurden, desto höher stieg auch die Wahrscheinlichkeit, an einem stummen Schlaganfall zu erkranken. Ebenso konnte bei den Probanden, die hohe Mengen an Omega-3-Fettsäuren zuführten, auch eine Veränderung der weißen Substanz des Gehirns bemerkt werden. Die Forscher raten […]

Das Brustkrebsrisiko durch Omega-3-Fettsäuren senken

Essentielle Fettsäuren wie EPA DHA fetter Fisch und Omega-3-Fettsäuren können das Risiko von Brustkrebs reduzieren. Vor allem bei diesem Karzinom spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle. Zudem muss die erbliche Disposition stets untersucht werden. Meist liegen die Ursachen allerdings im Dunkeln. Es wird aber davon ausgegangen, dass vor allem der Lebensstil einen Risikofaktor bei diesem Karzinom ausmacht. Vor allem im asiatischen Raum wird seit einigen Jahren emsig über den Zusammenhang zwischen Brustkrebsrisiko und Omega-3-Fettsäuren geforscht. In Singapur konnte diesbezüglich eine Studie durchgeführt werden, die eine Senkung des Risikos um 26 Prozent zeigte. Auch in Japan zeigten sich bei einer Studie ganz ähnliche Ergebnisse. Zwar folgten einige andere Studien, welche diese positiven Ergebnisse relativierten. Dennoch kann aufgezeigt werden, dass Omega-3-Fettsäuren sehr wohl für eine Senkung des Brustkrebsrisikos sorgen.   Die Studie Für die genaue Untersuchung wurden insgesamt 5 Studien und 21 Kohortenstudien herangezogen, welche die Daten von mehr als 900.000 Frauen aufzeigten. Es zeigte sich dabei sehr wohl, dass die regelmäßige Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Brustkrebs in etwa um 14 Prozent minimieren kann. Allerdings betrifft dieser Sachverhalt nicht alle Omega-3-Fettsäuren. Hier stellt vor allem die Omega-3-Fettsäure aus fettem Fisch eine Senkung des Risikos dar. Zudem macht es auch einen Unterschied, ob die Omega-3-Fettsäuren in Form von Fisch oder Kapseln zugeführt werden.  

Bei trockenen Augen helfen GLA und Omega-3-Fettsäuren

Durch die Zufuhr von GLA und Omega-3-Fettsäuren kann zwar nicht die Produktion von Tränenflüssigkeit angekurbelt werden. Allerdings können Entzündungen unterdrückt werden. Wer an Augenproblemen leidet, sollte daher auf die ausreichende Zufuhr von GLA und Omega-3-Fettsäuren achten. An trockenen Augen leidet eine Vielzahl an Menschen. Neben Umweltfaktoren und Arbeiten am Bildschirm können auch Klimaanlagen ein Auslöser sein. Auch Kontaktlinsen stellen eine Ursache dar. Selbst Hormone spielen hierbei eine Rolle, weswegen vor allem Frauen in der Menopause von diesem Phänomen betroffen sind.   Die Studie Forscher führten mit 38 Frauen in der Menopause, die alle an trockenen Augen litten, eine randomisierte Doppelblindstudie durch. Die Probandinnen erhielten entweder GLA, welches aus der Omega-6-Fettsäure gewonnen wird, und unterschiedliche Antioxidantien, oder ein Placebo. Die Studie wurde über sechs Monate hinweg durchgeführt. Nach vier, 12 und 24 Wochen wurde jeweils ein Krankheitsparameter erstellt. Neben einigen Tests wurden auch Fragebögen ausgeteilt. Auch bei der Tränenflüssigkeit und bei den Augen wurden unterschiedliche Tests durchgeführt. Die Ergebnisse Bei der Omega-3-GLA-Gruppe zeigte sich binnen 24 eine Verbesserung der Werte. Die Parameter der Hornhaut besserten sich ebenso, wie die Reizungen und Entzündungen der Augen. In den meisten Fällen gingen die Symptome bei der Omega-3-GLA-Gruppe signifikant zurück. Allerdings wurde die Produktion der Tränenflüssigkeit nicht beeinflusst. Dennoch wird ein zufriedenstellendes Resümee gezogen, denn bei den Entzündungsprozessen zeigte Omega-3-GLA hervorragende Ergebnisse.  

Risiko für Neurodermitis kann durch Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft reduziert werden

Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren kann in der Schwangerschaft beim Kind ein geringeres Risiko bezüglich Neurodermitis und Hühnereier-Allergien mit sich bringen. Bei australischen Studie nahmen mehr als 700 schwangere Frauen teil.   Allergien und Hautkrankheiten konnten reduziert werden Die Hälfte der werdenden Mütter nahm ab der 21. Schwangerschaftswoche dreimal täglich eine Fischölkapsel mit 900mg Omega-3-Fettsäuren zu sich. Damit wurde der dreifache Wert der empfohlenen Tagesdosis erreicht. Die zweite Gruppe erhielt lediglich Placebos. Im Fokus stand der Einfluss von Omega-3-Fettsäuren auf das Immunglobulin E. Dabei handelt es sich um Antikörper, welche mit der Entstehung von Allergien in Verbindung gebracht werden. Nach der Geburt zeigten sich zwar keine niedrigeren Werte bezüglich Immunglobulin E. Allerdings traten Ekzeme und Hühnereier-Allergien bei diesen Kindern weitaus seltener auf, als bei der Placebo-Gruppe. Das Risiko der Kinder der Omega-3-Fettsäuren-Gruppe konnte um knapp 36 Prozent gesenkt werden. Bei einem Ekzem oder auch Neurodermitis treten starke Juckreize auf, die nicht nur Schlafstörungen, sondern auch psychische Probleme mit sich bringen können. Hühnereier-Allergie Die Hühnereier-Allergie zeigt das größte Auftreten im Vorschulalter. Diese Form der Allergie ist vor allem deswegen so unangenehm, da sie eine Vielzahl an Erscheinungen wie Krämpfe, Ekzeme, Zahnfleischentzündungen und Darmentzündungen mit sich bringen kann. Da Eier in zahlreichen Lebensmitteln enthalten sind, bedarf es bei diesen Kindern einer sorgfältigen Auswahl von Nahrungsmitteln.  

Das Immunsystem des Babys mit Omega-3-Fettsäuren während der Schwangerschaft stärken

Für die Entwicklung der Nerven, des Gehirns und der Augen stellen Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft einen wichtigen Beitrag dar. Ebenso zeigte nun eine britische Studie auf, dass Omega-3-Fettsäuren auch einen positiven Effekt bei der Entwicklung des Immunsystems des Babys haben. Damit das Immunsystem des Babys gestärkt werden kann, empfehlen Wissenschaftler, dass im letzten Drittel der Schwangerschaft ausreichend Lachs verzehrt wird.   Lachs weist Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Selen auf Für die randomisierte Studie konnten 123 schwangere Frauen begeistert werden, die selten Fisch aßen. Die zweite Gruppe der schwangeren Frauen verzehrten zweimal wöchentlich Lachs. Bei der Nabelschnuruntersuchung konnten die Ergebnisse von 101 Frauen bis zur Geburt mittels Blutuntersuchung kontrolliert werden. 86 Säuglinge lieferten schließlich verwertbare Ergebnisse. Die Ergebnisse Bei der Lachs-Gruppe zeigte sich, dass einige Immunfaktoren weitaus geringer waren, als bei der Placebo-Gruppe. Ebenso zeigte sich dabei, dass weder eine Erhöhung der Antikörper noch eine Zunahme an Ekzemen zu finden war. Das zeigte, dass die Immunabwehr der Babys besser war, deren Mütter Omega-3-Fettsäuren mittels Lachs zu sich nahmen. Es wird von den Wissenschaftlern angenommen, dass es nicht nur die Omega-3-Fettsäuren alleine waren, die eine Verbesserung der Immunabwehr mit sich brachten, sondern dass es die Kombination mit Vitamin D und Selen war. Es wird allerdings angemerkt, dass es durchaus sein könnte, dass die benötigte Menge an Omega-3-Fettsäuren nicht alleine durch den Verzehr von Lachs gedeckt werden könnte. Vor allem wenn bereits Überempfindlichkeiten in der Familie bestehen, könnte dieser Sachverhalt zutreffend sein. Fische werden oft kritisiert, da sie häufig einen hohen Anteil an Schadstoffen in sich tragen. Allerdings nimmt Lachs nur geringe Mengen an Schadstoffen auf. Stiftung Warentest bestätigt diese Annahme, in dem bei keinem der geprüften 21 Lachssorten Gifte gefunden wurden. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen […]

Während der Schwangerschaft sind Omega-3-Fettsäuren gut wegen der kindlichen Motorik

Schwangeren Frauen wird während der Schwangerschaft angeraten, dass Omega-3-Fettsäuren zugeführt werden. Trotzdem, dass Omega-3-Fettsäuren in zahlreichen Nahrungsmitteln zu finden sind, leidet in der westlichen Gesellschaft ein Großteil an einem Mangel. Deswegen raten Experten an, dass schwangere Frauen 200mg Omega-3-Fettsäuren täglich zu sich nehmen sollten. Studien In Detroit und Quebec zeigten Studien, dass eine DHA-haltige Ernährung während der Schwangerschaft zu einer besseren Sehschärfe und auch Entwicklung von kognitiven und motorischen Fähigkeiten beitragen kann. Bis zum elften Monat wurden 109 schwangere Frauen bezüglich ihrer Omega-3-Fettsäuren-Zufuhr untersucht.   Die Ergebnisse Es zeigte sich, dass das DHA, welches von der Mutter aufgenommen wurde, direkt über die Nabelschnur an das Kind weitergeleitet wurde. Vor allem in den letzten drei Monaten, in denen sich die Nervenzellen und die Netzhaut des Kindes entwickeln, sollte daher auf eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren geachtet werden. Bei späteren Tests zeigte sich, dass nicht nur die kognitiven und motorischen Fähigkeiten dieser Kinder aufgrund der Omega-3-Fettsäuren anstiegen, sondern auch deren Sehschärfe. Bei der Versorgung über die Muttermilch konnten sich diese Ergebnisse allerdings nicht bestätigen. Sollten Bedenken bezüglich der Schadstoffe in den Fischen bestehen, kann alternativ auch auf pflanzliche Quellen und Algen zurückgegriffen werden. Um eine ausreichende Zufuhr zu gewährleisten, sollten täglich 200mg Omega-3-Fettsäuren auf dem Speiseplan stehen.  

ADHS-Symptome können mit Omega-3-Fettsäuren reduziert werden

Studien zeigten auf, dass es einen Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und den Symptomen von ADHS gibt. Durch die regelmäßige Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren können auch die Symptome von ADHS abgemildert werden. Zudem werden von diesen Fettsäuren auch Prozesse im Gehirn gesteuert, die einen nachhaltige Wirkung auf das Verhalten haben. Die Studie wurde bei Ratten durchgeführt, wobei sich zeigte, dass vor allem männliche Ratten bessere Erfolge hatten. Die Gründe für diesen Sachverhalt müssten aber noch weiter untersucht werden. Fakt ist allerdings auch, dass sich ADHS vermehrt bei männlichen Kindern und Jugendlichen zeigt.   Die Studie Bei den Ratten zeigte sich nach der Gabe von Omega-3-Fettsäuren, dass Dopamin, Glutamat und Serotonin weitaus rascher in das Nervensystem ausgeschüttet wurden. Damit konnten die Symptome der Hyperaktivität reduziert und die Aufmerksamkeit der Ratten gesteigert werden. Die Ergebnisse Ebenso kam es durch Omega-3-Fettsäuren auch zu einer Veränderung der molekularen Substanz des Gehirns. Bei den Ratten zeigte sich, dass Serotonin durch Omega-3-Fettsäuren dreimal so hoch, und Dopamin doppelt so hoch ausgeschüttet wurde. Übrigens konnte die positive Wirkung bezüglich Funktion und Bildung der Nerven auch schon beim Menschen nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler kritisieren, dass Omega-3-Fettsäuren trotz der belegten Wirksamkeit immer noch sehr selten als Begleittherapie in Betracht gezogen werden.