Mineralstoffe

Steckbrief über Kupfer

Kupfer ist im menschlichen Körper in etwa mit 100 bis 150mg enthalten und tritt vor allem in Knochen, Leber und Muskeln auf. Zudem ist dieses Spurenelement an Proteine gebunden. Funktionen Wachstum der Knochen Bildung des Bindegewebes Aufnahme von Eisen Produktion von Erythrozyten wichtige Funktionen beim zentralen Nervensystem Schutz vor freien Radikalen wichtig für die Pigmentierung von Haaren und Haut Bedarf Der tägliche Bedarf richtet sich nach dem Lebensalter. Während ein Säugling bis zum dritten Lebensmonat zwischen 0,2 und 0,6 mg täglich benötigt, steigt der Bedarf bis zum siebten Lebensjahr auf 1,0 bis 1,5mg an. Vorkommen Innereien vor allem vom Rind grünes Blattgemüse Muscheln Hülsenfrüchte Pilze Petersilie getrocknetes Obst Walnüsse Vollkornprodukte Kakao und Schokolade Im Organismus müssen eine Reihe an Bedingungen gegeben sein, damit das Kupfer verwertet werden kann. Nur wenn ausreichend Vitamin C vorhanden ist, kann das Spurenelement aufgenommen werden. Allerdings wird Kupfer durch zu viel Vitamin C blockiert. Zink kann ebenfalls die Verwertung von Kupfer hemmen. Mangel Da Kupfer auch in ungesunden Nahrungsmitteln vorhanden ist, besteht kaum Gefahr, dass es zu einem Mangel kommt. Allerdings sollte dieses Spurenelement nicht mit Vitamin C und Zink gleichzeitig zugeführt werden. Überschuss Überschüssiges Kupfer wird vom Organismus über die Gallenflüssigkeit ausgeschieden. Deswegen ist es im Grunde genommen nicht möglich, einen Überschuss zu erlangen.  

Kalzium und Vitamin D helfen bei PMS?

Eine Studie zeigte, dass die Kombination von Vitamin D und Kalzium nicht nur die Beschwerden von PMS lindern kann, sondern zudem auch den Symptomen vorgebeugt werden kann. Zahlreiche Studien belegen bereits, dass diese Kombination zu einem Hormon umgebaut wird, wodurch die Aufnahme von Kalzium gesteigert wird. Eine Studie in Massachusetts zeigte nun die Auswirkungen von Vitamin D und Kalzium bezüglich den Beschwerden des PMS.   Die Studie Die Untersuchung wurde mit Hilfe von Daten durchgeführt, die über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg bei anderen Studien gesammelt wurden. Dabei wurde nicht nur die Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln untersucht, sondern auch die Ernährungsgewohnheiten. Die mehr als 3000 Frauen waren in einem Alter von 27 bis 44 Jahren. Die Teilnehmerinnen waren zu Beginn der Untersuchung allesamt beschwerdefrei. Mit Hilfe der Fragebögen konnten die Forscher durch die Nahrungsmittelaufnahme auch die Zufuhr von Kalzium und Vitamin D berechnen. Mehr als 1000 Frauen entwickelten während dieser zehn Jahren ein PMS.   Die Ergebnisse Bei der Auswertung zeigte sich, dass vor allem die Frauen, die vermehrt Kalzium und Vitamin D zu sich nahmen, ein geringeres Risiko hatten, an PMS zu erkranken. Die Gruppen wurden je nach ihrer Kalzium- und Vitamin D-Zufuhr eingeteilt. Frauen, die das meiste Kalzium zu sich nahmen, litten auch zu 30 Prozent weniger an PMS. Zwar konnte mit diesen Ergebnissen noch keine Sicherstellung bezüglich Vitamin D und Kalzium bezüglich PMS gegeben werden. Dennoch raten die Wissenschaftler an, dass ausreichend zugeführt werden sollte. Dabei reicht bereits ein Glas Milch täglich und regelmäßige Sonnenstrahlung aus, um den Bedarf decken zu können.

Steckbrief über Phosphor

Bei Phosphor handelt es sich um einen essentiellen Mineralstoff, dem im herkömmlichen Leben kaum Beachtung geschenkt wird. Der Grund dafür liegt wohl darin, dass Phosphor in der Nahrung in großen Mengen vorhanden ist und es dadurch kaum zu Mangelerscheinungen kommt. Im Körper setzt sich Phosphor ausschließlich aus Phosphaten zusammen. Durchschnittlich weist der menschliche Körper 600 bis 700 Gramm auf. Mehr als elf Prozent davon befinden sich im Gewebe nur etwa zwei Prozent sind im Blut zu finden. Funktionen Aufbau und Festigung von Zähnen Aufbau und Festigung von Knochen Reguliert den Säure-Basen-Haushalt Reguliert die Nierenfunktionen Aktiviert Hormone Der Energiefluss in den Muskeln wird begünstigt Der pH-Wert im Blut wird aufrechterhalten Wo kommt Phosphor vor? Wird der Speiseplan ausgewogen gehalten, dann wird auch ausreichend Phosphor zugeführt. In nachfolgenden Nahrungsmitteln ist Phosphor in großen Mengen zu finden: Fisch Fleisch Milch Milchprodukte Nüsse Getreide Haferflocken Hülsenfrüchte getrocknetes Obst eiweißreiche Nahrungsmittel kakaohaltige Nahrungsmittel Meist sind zudem Farbstoffe und Verdickungsmittel in der Lebensmittelindustrie mit Phosphor angereicht. Überschuss Steigt die Zufuhr an Phosphor kann sich dies auf den Kalziumhaushalt auswirken, da dadurch die Aufnahme und die Verwertung gehindert wird. Der Organismus kann in gesundem Zustand den Phosphorüberschuss leicht ausscheiden. Es gibt allerdings Ursachen, bei denen dies nicht mehr möglich ist: eingeschränkte Nierenfunktion Überfunktion der Schilddrüse Abführmittel Abusus Alkoholmissbrauch Chemotherapie Mangel Da die Nahrung große Mengen an Phosphor enthält, ist es kaum möglich einen Mangel zu erleiden. Zunächst bleibt ein Mangel meist unbemerkt, da der fehlende Phosphor aus den Knochen bereitgestellt wird. Nach langanhaltendem Mangel kann es allerdings zu Müdigkeit und Gewichtsverlust kommen.  

Steckbrief über Kalium

Da Mangelerscheinungen bei Kalium eher selten sind, wird es auch weniger beachtet. Dieser Mineralstoff liegt nur gebunden an Mineralien vor, da es eine sehr ausgeprägte Reaktionsfähigkeit aufweist.   Die Funktionen von Kalium Der Körper des Menschen enthält in etwa 130 Gramm Kalium. Davon sind allerdings beinahe 98 Prozent in Zellen eingelagert. Kalium erfüllt im Organismus folgende Aufgaben: Es reguliert den Wasserhaushalt Es reguliert den Elektrolythaushalt Es regt die Herzmuskeltätigkeit an Es unterstützt die Verdauung Es leitet Nahrungsbestandteile ins Innere der Zelle weiter Es leitet Informationen von Muskeln und Nerven weiter Der Bedarf Im Laufe des Lebens steigert sich je nach Alter auch der Bedarf an Kalium. So besteht der Bedarf bei einem Kind unter vier Monaten bei 400mg, ab dem 16. Lebensjahr allerdings schon 2000mg. Diese Mengen können mit Hilfe einer ausgewogenen Ernährung ausreichend zugeführt werden. Mangelerscheinungen Es kommt nur selten zu Mangelerscheinungen. Diese können aufgrund folgender Ursachen auftreten: Durchfall und Erbrechen Nierenerkrankungen Diabetes Entwässerungsmittel Abführmittel Fastenkuren einseitige Diäten Die Symptome einer Mangelerscheinung äußern sich folgendermaßen: Herzrhythmusstörungen Überempfindlichkeit gegen entsprechende Medikamente Obstipation Müdigkeit Schwäche bei der Konzentration Überdosierung Diese kann vor allem durch: einseitige und falsche Ernährung Nahrungsmittel, die nicht abgestimmt wurden enorme Gewichtsverluste und Infektionen, Verbrennungen oder Verletzungen verursacht werden. Zudem äußert sich die große Ansammlung an Kalium durch starken Harndrang und dem Absetzen von großen Harnmengen. Dieser Sachverhalt zeigt sich vor allem deswegen, da Kalium die Funktion der Niere ankurbelt. Hält ein Kaliummangel über einen längeren Zeitraum hinweg an, kann es nicht nur zu einer gehemmten Bewegung des Herzmuskels kommen, sondern infolge auch zum Herzversagen. Wo ist Kalium enthalten? Roggenvollkornbrot Seefisch (frisch) Tee, Kakao, Kaffee Steinfrüchte (getrocknet) Erdnüsse Pistazien Feldsalat winterliche Gemüsesorten wie beispielsweise Kartoffeln, Mangold, Rosenkohl und rote Beete Kresse Die Nahrungsmittel […]

Die Indikation von Mineralstoffen

Bezüglich der positiven Effekte von Mineralstoffen bei Krankheiten wurden in den letzten Jahren zahlreiche Studien durchgeführt. Es zeigte sich, dass diese nicht nur das Immunsystem stärken, sondern zudem auch als Prophylaxe gegen unterschiedliche Erkrankungen eingesetzt werden können. Kalzium Vor allem bei Osteoporose wird Kalzium in Kombination mit Vitamin D eingesetzt. Es kann nicht nur die Knochendichte erhöht werden, sondern auch die Brüchigkeit der Knochen reduziert werden. Auch beim Knochenmasseverlust kann Kalzium einen wichtigen Faktor einnehmen. Bei der ausreichenden Zufuhr von Kalzium kann das Risiko einer Fraktur auf bis zu 24 Prozent gesenkt werden. Es zeigte sich allerdings, dass die Erfolge von Kalzium weitaus besser sind, wenn dieses in Kombination mit Vitamin D und anderen Mineralstoffen verabreicht wird. Ebenso hat das Kalzium bei der Prävention gegen Karzinome und beim Senken des Blutdrucks eine wichtige Funktion.   Magnesium Dieser Mineralstoff wird in einige Studien mit dem Senken eines plötzlichen Herztodes in Verbindung gebracht. Es wird nicht nur die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verbessert, sondern auch Arrhythmien entgegengewirkt. Durch beide Faktoren kommt es zu einer gesteigerten Pumpfunktion des Herzmuskels. Zudem erhöht Magnesium auch die Empfindlichkeit gegenüber Insulin, wodurch es prophylaktisch gegen Diabetes eingesetzt werden kann. Vor allem wenn sich infolge des Diabetes auch eine Depression zeigt, kann Magnesium sehr hilfreich sein. Schwefel Schwefel ist nur wenig bekannt und als Einzelpräparat nicht erhältlich. Trotzdem ist es für Funktionen im Körper unerlässlich. Es zeigt sich vor allem bei der Synthese des Knorpels und beim Immunsystem wenn es einen Schwefelmangel gibt. Schwefel hat zudem entzündungshemmende Wirkungen. L-Cystein und L-Methionin stellen zwei Aminosäuren dar, die schwefelhaltig sind. Vor allem in Broccoli, Zwiebeln und Knoblauch sind große Mengen an Schwefel zu finden.  

Wissenswertes und Informatives über Mineralstoffe

Im Körper erfüllen Mineralstoffe zahlreiche Funktionen, die lebenswichtig sind. Zudem sind diese an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Kalzium Dieser Mineralstoff kommt im Körper am häufigsten vor. In Zähnen und in Knochen weist dieser Mineralstoff ein Vorkommen von etwa 99 Prozent auf. Kalzium ist demnach nicht nur ein Hauptbestandteil von Knochen und Zähnen, sondern gibt zudem auch Stabilität und Festigkeit. Für Zeiten eines Mangels dienen Knochen zudem auch als Speicher des Kalziums. Tritt ein Bedarf auf, wird das Kalzium aus den Knochen freigegeben. Dieser Umstand führt allerdings dazu, dass ältere Menschen im Laufe der Zeit an einer Osteoporose erkranken können. Deswegen sollte Kalzium im Alter immer zugeführt werden. Innerhalb der Zellen ist dieser Mineralstoff zudem auch an Erregungen von Muskeln und Nerven beteiligt und nimmt eine wichtige Funktion beim Glykogen-Stoffwechsel ein. Sobald Kalzium in den Muskel einströmt, werden Kontaktionen ausgelöst. Ebenso werden durch diesen Mineralstoff auch Hormone und Enzyme aktiviert. Bei der Blutgerinnung und bei den Zellmembranen übernimmt Kalzium ebenfalls eine wichtige Rolle. Natrium Dieses ist im Körper ebenfalls für zahlreiche Funktionen zuständig. Im Körper liegt das Natrium in Form von Ionen vor. Der Wasserhaushalt des Organismus wird maßgeblich von diesem Mineralstoff beeinflusst. An den Zellmembranen bilden sich Konzentrationsgefälle, welche lebenswichtig für die Zellen sind. Nur so ist ein reibungsloser Austausch aus und in die Zelle möglich. Auch beim Gewebe der Nervenzellen nimmt Natrium eine wichtige Rolle ein. Es werden hier Erregungszustände aufgebaut und an anderen Nervenzellen weitergeleitet. Die Zelle wird durch den Einstrom des Natriums depolarisiert und die sogenannten Aktionspotentiale können sich ausbreiten.  

Steckbrief über Mineralstoffe

Bei Mineralstoffen handelt es sich um anorganische Substanzen. Diese können vom Körper synthetisiert werden. Damit eine ausreichende Versorgung des Körpers sichergestellt werden kann, müssen Mineralstoffe mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Mineralstoffe liegen im Körper entweder in Form von Ionen oder anorganischen Verbindungen vor. Daher sind diese sehr beständig gegen Hitze und Licht. Im Grunde genommen, können zwei Gruppen von Mineralstoffen unterschieden werden. Makro- und Mengenelemente sind diese dann, wenn es eine hohe Konzentration im Körper gibt. Im Gegensatz dazu sind die Spurenelemente zu nennen. Die bekanntesten Mineralstoffe sind: Kalzium Kalium Magnesium Phosphor Natrium Schwefel Chlor   Reglerstoffe und Baustoffe Mineralstoffe werden sowohl in Regler- als auch in Baustoffe unterteilt, wobei vor allem ihre Funktionen ausschlaggebend sind. Diese können entweder für den Aufbau von Zellen verantwortlich sein, oder regulatorische Funktionen aufweisen. Für den Körper sind die Mineralstoffe aufgrund ihrer Form meist nur schwer verfügbar. So können Natrium und Chlor nur in Verbindung mit Kochsalz aufgenommen werden. Mineralstoffe können zudem mit Hilfe von Präparaten aufgenommen werden, in denen diese frei verfügbar vorliegen. Bei der Behandlung von Erkrankungen tragen die Mineralstoffe einen wichtigen Beitrag bei. Diese werden in der Medizin bereits in einigen Fällen gezielt eingesetzt.  

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Magnesium reduzieren

Bei Herzerkrankungen bietet Magnesium eine Schutzfunktion. Durch die Zufuhr von Magnesium werden mehr als 300 biochemische Vorgänge im Körper unterstützt. Nicht nur die Funktion von Muskeln Nerven und des Immunsystems werden unterstützt, sondern auch der Herzrhythmus stabilisiert. Doch die tägliche Menge an Magnesium lässt sich nur schwer benennen. Hier gilt es individuelle Bedürfnisse auf die Tagesdosis anzupassen. Magnesium kommt vor allem in Nüssen Vollkornprodukten Fisch und dunklem Gemüse vor, muss aber dennoch in einigen Fällen mittels Nahrungsmittelergänzung zugeführt werden. Allerdings sollte die Menge an Magnesium immer mit dem Arzt abgesprochen werden, da eine zu hohe Dosis auch Nebenwirkungen mit sich bringen kann.   Die Studie Bei einer Studie wurde nicht nur die Wirkung von Magnesium bei ischämischen und vaskulären Erkrankungen des Herzens untersucht, sondern auch die kardiovaskulären Erscheinungen. Zudem wurde von den Wissenschaftlern zwischen der Aufnahme von Magnesium und dem Blutwert unterschieden. Diese Unterscheidung wurde vor allem deswegen gemacht, da der Bedarf individuell verschieden ist. Die Ergebnisse Die Studie berücksichtige die Daten von mehr als 313.000 Menschen aus 16 anderen Studien. Es zeigte sich, dass es bei einer Steigerung des Magnesiums im Blut um nur 0,2 Mikromol bereits zu einer Senkung von kardiovaskulären Erkrankungen um mehr als 30 Prozent kommt. Bezüglich ischämischer und vaskulären Erkrankungen und Magnesium konnte kein Zusammenhang gefunden werden. Es zeigte sich aber, dass die Wirkung günstiger ist, wenn das Magnesium nicht sublimiert wird, sondern mittels Nahrungsmittel aufgenommen wird. Die Forscher führen aber dezidiert an, dass es sich bei diesen Ergebnissen lediglich um eine Beobachtungsstudie handelt, wodurch keine Aussagen über die Zusammenhänge geliefert werden können.  

Geringere Sterblichkeit bei Frauen durch Magnesium?

Anscheinend kann Magnesium das Risiko eines plötzlichen Herztodes bei Frauen reduzieren. Bei einer Studie, bei der mehr als 250.000 Frauen über mehrere Jahre hinweg untersucht wurden, stellt damit sichere Ergebnisse auf. Neben der Einnahme von Magnesium spielten auch der Lebensstil und andere Nährstoffe eine Rolle. Die Fragebögen wurden alle zwei bis vier Jahre wiederholt, um Veränderungen sofort erkennen und Daten aktualisieren zu können. Innerhalb dieser 26 Jahre verstarben 505 Frauen an einem plötzlichen Herztod.   Die Studie In der Studie sollte der Zusammenhang zwischen dem plötzlichen Herztod und dem Magnesium aufgezeigt werden. Bei der Studie selbst, wurden allerdings zahlreiche andere Faktoren ebenfalls in die Analyse einbezogen. Neben der Ethnizität dem Alter einem Tabakkonsum und andere Risikofaktoren spielten auch vaskuläre Ereignisse in der Vergangenheit eine Rolle. Die Ergebnisse Es zeigte sich, dass Frauen, die im oberen Fünftel bei der Magnesiumzufuhr lagen und auch die Plasmakonzentration hoch war, ein sehr geringes Risiko bezüglich Herzinfarkt zeigten. Bei Frauen, die lediglich eine geringe Menge an Magnesium zu sich nahmen, stieg auch das Risiko des plötzlichen Herztodes an. Daher empfehlen Forscher, dass täglich eine Menge von 300 bis 600mg Magnesium zugeführt werden sollte, um das Risiko eines plötzlichen Herztodes minimieren zu können.  

Vitamin D und Calcium können das Risiko einer Hüftfraktur senken

Mit Hilfe von Vitamin D und Kalzium kann nicht nur die Knochendichte verbessert werden, sondern auch das Risiko eine Hüftfraktur gemindert werden. Deswegen ist die Zufuhr von Vitamin D und Calcium bei einer effizienten Osteoporose-Therapie unerlässlich. Bei einer Studie zeigte sich, dass Knochenbrüche vermindert werden können.   WHO führte Studie durch Bei dieser Studie nahmen fast 40.000 Frauen teil, welche sich bereits in der Postmenopause befanden. Die Frauen nahmen über sieben Jahre hinweg ein Kombinationspräparat aus Vitamin D und Calcium, oder ein Placebo ein. Allerdings zeigte sich bei der ersten Analyse lediglich, dass die Knochendichte verbessert werden konnte. Bezüglich Hüftfrakturen zeigte sich keine Besserung. Dieser Sachverhalt begründete darauf, dass nicht alle Frauen die Kombinationspräparate eingenommen hatten. Bei den Frauen, welche die Kombinationspräparate einhielten, zeigte sich allerdings, dass das Risiko einer Hüftfraktur auf beinahe 39 Prozent sank. Andere Wirkungen von Vitamin D und Calcium Es wird angenommen, dass durch die Gabe von Vitamin D und Calcium auch das Risiko von Brustkarzinom gesenkt werden könnte. Bei einer höheren Gabe dieser Kombination zeigte sich zudem, dass sich bei Männern, jedoch nicht bei Frauen, auch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung anheben kann.