Spurenelement

Bei Erkältungen hilft Zink?

Mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln mit Zink kann nicht nur die Dauer sondern auch die Intensität einer Erkältung beeinflusst werden. Bereits bei Beginn einer Erkältung wird deswegen geraten, Nahrungsergänzungsmittel mit Zink einzunehmen. In der Studie zeigte sich, dass die Dauer der Erkältung bis zu sieben Tagen verkürzt werden kann. Allerdings muss hierfür die Einnahme von Zink binnen 24 Stunden nach den ersten Anzeichen der Erkältung erfolgen.   Alle Jahre wieder Erkältungen sind sehr häufig und treten vor allem in den kalten Jahreszeiten auf. Nicht nur der Mensch selbst leidet an den Symptomen einer Erkältung, sondern diese bringt auch einen hohen wirtschaftlichen Schaden mit sich. Wird bedacht, dass Erwachsene im Schnitt vier mal im Jahr an einer Erkältung erkranken und danach in den Krankenstand gehen, scheinen die Kosten für diese scheinbar harmlose Erkrankung zu explodieren.   Die Studie In einer Studie nahmen die Probanden ab den ersten Anzeichen einer Erkältung über drei Tage hinweg 23mg Zink zu sich. Es weist einiges darauf hin, dass Zink auch eine antivirale Eigenschaft mit sich bringt. Die Zufuhr von Zink in Form von Tabletten oder Sirup wurde gut vertragen. Bei den Lutschtabletten klagten die Probanden allerdings Übelkeit und einen üblen Geschmack im Mund. Der genau Wirkmechanismus ist noch nicht bekannt. Zink hat allerdings eine unterstützende Funktion beim Immunsystem. Die tägliche Zufuhr von 40mg Zink ist völlig unbedenklich und kann vor Erkältungen schützen.

Wichtige Funktionen von Zink

Zink ist vor allem durch die heilende Wirkung bei Wunden bekannt. Daher finden sich zahlreiche Cremen und Salben, die den Heilungsprozess ankurbeln sollen.   Hemmt Entzündungen Für das Immunsystem spielt Zink eine wesentliche Rolle. In der Kombination mit Vitamin C kann Zink die Immunabwehr des Organismus beim Kampf gegen Infekte und Allergien unterstützen. Tritt ein Infekt auf, kann durch die Zufuhr von etwa 60mg Zink täglich, die Dauer der Erkrankung verkürzt werden. Unterstützt kognitive Fähigkeiten Mit Hilfe von Zink kann die Leistungsfähigkeit des Gehirns angekurbelt werden. Nicht nur die Schnelligkeit der Reaktion wird mit diesem Spurenelement verbessert, sondern auch die Auffassungsgabe kann gesteigert werden. Damit in diesem Bereich auch ein positiver Effekt sichtbar wird, sollten in etwa 20mg Zink täglich zugeführt werden.   Unterstützt beim Diabetes Das Risiko an einem Typ 2 Diabetes zu erkranken, wird mit der Zufuhr von Zink reduziert, da dieses Spurenelement ein wichtiger Bestandteil im Insulinsystem darstellt. Mit der Kombination von Vitamin C und Zink kann die Eigenregulation des Blutzuckers verbessert werden, wodurch Schwankungen vermieden werden können. Deswegen wird Diabetikern die regelmäßige Einnahme von Zink empfohlen. Qualität der Spermien wird verbessert Bei der Synthese des genetischen Materials nimmt Zink eine wichtige Funktion ein. Die Fruchtbarkeit des Mannes kann daher mit der Einnahme von Zink verbessert werden. Hilft bei Rheuma Oft geht Rheuma mit einem Mangel an zahlreichen Spurenelementen wie Kupfer, Eisen und Zink einher. Durch die Zufuhr von Zink können die Beschwerden der Arthritiden verbessert werden. So wirkt sich Zink nicht nur positiv bei der Schwellung der Gelenke aus, sondern verringert zudem auch die Morgensteifigkeit. Werden Medikamente gegen Rheuma eingenommen, wird damit auch der Zinkmangel gefördert.

Zinkmangel, Zinküberschuss

Mangel Der Mangel an Zink kann vor allem durch folgende Faktoren entstehen: einseitige und unausgewogene Ernährung wie beispielsweise Fast Food Veganismus, Krankenkost einseitige Diäten Fastenkuren Stillzeit und Schwangerschaft Magen-Darm-Störungen Morbus Crohn Karzinome Störungen bei der Resorption starke Schweißbildung Störungen der Nierenfunktion Erkrankungen der Haut großflächige Verbrennungen und Verletzungen Alkoholabusus Belastung mit Schwermetallen Nikotinabusus Verhütungs-, Abführ-, und Schmerzmittel Die Mangelerscheinungen bei Zink können sehr breit gefächert sein: Rötungen, Ekzme und Ausschläge Veränderungen der Nägel wie beispielsweise Brüchigkeit und weiße Flecken Haarausfall und Spliss Das Immunsystem wird geschwächt, dadurch besteht eine Anfälligkeit gegenüber Infekten Entzündungen des Darms Wachstumsstörungen Verzögerung der Geschlechtsreife Gewichtsreduktion Appetitlosigkeit Müdigkeit Abgeschlagenheit Kraftlosigkeit Der Zinkmangel ist generell sehr häufig zu finden. Das Problem besteht darin, dass nur etwa 15 bis 40 Prozent des zugeführten Zinks auch verwertet werden können. Zink, welches aus tierischen Quellen stammt, wird im allgemeinen besser vom Organismus verwertet.   Überschuss Eigentlich kann mit einer normalen Ernährung kein Überschuss an Zink entstehen. Allerdings könnte dieser infolge von Nahrungsergänzungsmitteln auftreten. Beklemmungsgefühle Kopfschmerzen Fieber Besteht der Überschuss über einen längeren Zeitraum hinweg, können sich zudem bei einer Zinkvergiftung auch folgende Erscheinungen zeigen: Übelkeit Erbrechen metallischer Geschmack auf der Zunge starke Kopfschmerzen  

Steckbrief über Zink

Im Organismus sind in etwa 2 bis 3 Gramm Zink enthalten, weswegen dieses auch zu den Spurenelementen gezählt wird. Das höchste Vorkommen ist vor allem in folgenden Teilen des Körpers zu finden: Augen Pankreas Haare Nägel Muskeln Knochen in den geschlechtsspezifischen Organen wie Hoden, Prostata und Ovarien Funktionen Genetisches Material (Wachstum und Übertragung) In der Schwangerschaft für den normalen Verlauf Stoffwechsel beim Vitamin A Immunsystem wird reguliert Wachstumshormone werden reguliert Sexualhormone werden reguliert Schilddrüsenhormone werden reguliert Säure-Basen-Haushalt wird reguliert Bildung von Insulin Bildung von Sperma Funktionen des Gehirns Stabilität der Psyche Heilungsprozesse von Wunden Bedarf Der tägliche Bedarf richtet sich nach Altersgruppen. Ein Säugling benötigt in etwa 1,0mg täglich. Ab dem 19. Lebensjahr und darüber hinaus liegt der Tagesbedarf bei Männern bei etwa 10,00 und bei Frauen 7,00mg. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Zink auf etwa 10,00mg an. Während der Stillzeit liegt dieser bei etwa 11,00mg. Bei sportlichen Aktivitäten, an heißen Tagen und bei starkem Schwitzen können bis zu 3 Gramm Zink täglich ausgeschieden werden, welche mittels Nahrung wieder ausgeglichen werden sollten. Es wird empfohlen, dass täglich zwischen 20 und 100mg Zink zugeführt werden.   Vorkommen Zink ist vor allem in tierischen Produkten zu finden: Fisch Fleisch Eier Milch Milchprodukte Innereien Schalentiere Nüsse Hülsenfrüchte Vollkorn Haferflocken Weizenkleie  10 bis 40 Prozent des Zinks wird über den Dünndarm verwertet. Der Rest wird über die Nieren und den Stuhl ausgeschieden. Bei Zink in Nahrungsergänzungsmitteln sollte einiges beachtet werden. Werden mehr als 30mg über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen, kann es infolge zu einem Mangel an Kupfer, Mangan, Eisen und Chrom kommen. Deswegen sollten diese Spurenelemente ebenfalls ergänzt werden. In der Schwangerschaft, bei einigen Medikamenten und bei einer Störung der Nierenfunktion sollte Zink mittels Nahrungsergänzungsmittel eingenommen […]

Steckbrief über Mangan

Im Organismus befinden sich etwa 10 bis 20mg Mangan, weswegen dies auch zu den Spurenelementen gezählt wird. Funktionen Bildung von Schilddrüsenhormonen Bildung von Sexualhormonen Produktion von Insulin Wachstum der Knochen Glukosespeicherung in der Leber Schützt vor freien Radikalen In den Zellen wird Energie bereitgestellt   Bedarf Je nach Altersgruppe richtet sich die empfohlene Tagesmenge an Mangan. So benötigen Säuglinge bis zum dritten Lebensmonat etwa 0,6 bis 1,0mg Mangan. Über dem 10. Lebensjahr hinaus wird die empfohlene Tagesmenge bereits auf 2,0 bis 5,0mg angesetzt. Vorkommen Vor allem pflanzliche Lebensmittel stellen eine gute Quelle für Mangan dar Getreide Reis Haferflocken Mandeln Pinienkerne getrocknetes Obst Produkte aus Soja Gewürze Walnüsse Erdnüsse Haselnüsse   Mangel Der Mangel an Mangan ist im Grunde genommen kaum zu finden. Bisher konnte dieser nur bei stark mangelernährten Tieren beobachtet werden. Überdosierung Werden Nahrungsmittel sachgemäß eingesetzt und eine gesunde und ausgewogene Ernährung eingehalten, ist die Überdosierung von Mangan beinahe ausgeschlossen.

Mangel und Überjodierung bei Jod

Mangel Trotz einer Jodierung des Speisesalzes tritt der Jodmangel immer noch auf. Würde das Salz nicht mit Jod angereichert werden, würde die Zahl der Menschen, die einen Mangel haben, noch höher liegen. Der Mangel an Jod ist demnach in Deutschland trotz der Jodierung weit verbreitet. Dies führt dazu, dass die Schilddrüsenhormone im Blutplasma abnehmen. Daraus ergeben sich folgende Mangelerscheinungen: Schwäche bei der Konzentration Müdigkeit und Abgeschlagenheit ständiges Frösteln Obstipation Störungen bei der Menstruation Komplikationen während der Schwangerschaft Die Schilddrüse wächst zudem zu einem sogenannten Kropf an, damit der Jodmangel im Organismus ausgeglichen werden kann. Im schlimmsten Fall können sich daraus maligne Knoten entwickeln. Vor allem in der Schwangerschaft und in der Stillzeit kann es zu Komplikationen kommen, wenn zu wenig Jod zugeführt wird. Da das Ungeborene auf die Versorgung mittels Blut der Mutter angewiesen ist, treten Mangelerscheinungen bereits sehr früh auf. So kann es zu geistigen und körperlichen Entwicklungsstörungen beim Kind kommen.   Überjodierung In zahlreichen Nahrungsmitteln ist eine künstliche Anreicherung von Job zu finden. Kritiker führen immer wieder an, dass aufgrund der Jodierung eigentlich kein Mangel besteht, wie dies in einigen Studien gezeigt wird, sondern dass die Bevölkerung eher an einer Überjodierung leidet. Seit 1993 dürfen Nahrungsmittel zudem ohne Kennzeichnung bezüglich Jod auf dem Markt verkauft werden. Nicht nur in industriell hergestellten Nahrungsmitteln scheinen hohe Mengen an Jod zu sein, sondern auch bei natürlichen Lebensmitteln wie beispielsweise Fleisch, Milch und Eier. Dies lässt sich damit begründen, dass die Tiere bei ihrer Aufzucht schon Jod in der Futter bekommen. Da es sich bei diesem Jod allerdings um künstliches Jod handelt, kann dies für den Organismus scheinbar verheerende Folgen haben: Ausschläge der Haut Konjunktivitis Herzrhythmusstörungen Asthma Schlafstörungen Depressionen Rast- und Ruhelosigkeit Impotenz Ebenfalls zeigen einige Studien […]

Steckbrief über Jod

Bereits im Altertum war den Ärzten die Wirkung von Jod bezüglich Körperfunktionen bekannt. Jod, das aus Meerespflanzen gewonnen wird, nimmt heute einen wichtigen Stellenwert in der weltweiten Produktion ein. Jod ist ein Spurenelement. Beinahe 80 Prozent der aufgenommenen Jodmenge gelangen mit Hilfe des Blutflusses über den Magen-Darm-Trakt in die Schilddrüse.   Funktionen Wachstum der Zellen Zellteilung Entwicklung von Organen Wachstum der Organe Produktion von Wärme Die Körpertemperatur wird konstant gehalten Jod kann vom menschlichen Körper nicht hergestellt werden. Deswegen muss darauf geachtet werden, dass dieses in ausreichenden Mengen mittels Nahrung zugeführt wird. Der Jodbedarf wird je nach Altersgruppe empfohlen, wobei Säuglinge bis zum 4. Lebensmonat etwa 40 Mikrogramm und 13jährige bis weiter zum 50. Lebensjahr 200 Mikrogramm zuführen sollten. Nach dem 50. Lebensjahr sinkt der Bedarf an Jod wieder auf etwa 180 Mikrogramm. Schwangere sollten etwa 230 Mikrogramm Jod täglich zuführen, da dieses Spurenelement eine wichtige Funktion beim Wachstum von Zellen und Organen einnimmt. Stillende Frauen weisen einen noch höheren Bedarf auf, welcher in etwa bei 260 Mikrogramm liegt. Vorkommen Jod kommt in Nahrungsmitteln in unterschiedlichen Mengen vor. Hier gibt es allerdings auch Schwankungen, welche bei tierischen Produkten auf der Futterzusammensetzung, und bei pflanzlichen Nahrungsmittel auf die Beschaffenheit des Bodens zurückzuführen ist. Garnelen Seefisch Muscheln Eier Innereien Milch Lebertran Zwiebeln Rotwein  

Steckbrief über Flour

Flour ist mit weniger als 50mg pro Kilogramm Körpergewicht nur in etwa zu zwei bis sechs Gram im menschlichen Organismus zu finden. 95 Prozent dieses Spurenelementes befinden sich in Knochen und Zähnen, der Rest entfällt auf Nägel Haut und Haare Neben der Widerstandsfähigkeit gegen Karies gibt Flour zudem auch Festigkeit beim Skelett und Gebiss.   Der Bedarf In Alter steigt auch der Bedarf an Flour an. Während Babys bis zum 3. Lebensmonat nur etwa 0,25mg Flour täglich benötigen, steigt der Bedarf bis zum 19. Lebensjahr bereits auf etwa 3,8mg bei Männern und 3,1mg bei Frauen an. Auch bei schwangeren und stillenden Frauen wird diese Tagesdosis empfohlen. Vorkommen Der Speiseplan sollte mit folgenden Nahrungsmitteln ergänzt werden: schwarzer Tee Meeresfisch Spinat Eier Hirse Walnüsse Erdnüsse Butter Käse Trinkwasser Leitungswasser Der tägliche Bedarf an Flour kann nur mit Obst und Gemüse, Kartoffel, Fleisch und Milch sonst nicht gedeckt werden.   Überdosierung Die empfohlene Tagesmenge der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zeigt eine Dosierung auf, die durch 0,3mg Wasser erreicht werden kann, ohne dass Flour zusätzlich zugeführt werden muss. Allerdings kommt es im Alltag durch folgende Situationen immer wieder zu einer erhöhten Zufuhr von Flour: Trinkwasser (flouridiert) Speisesalz (flouridiert) Mundpflegeprodukte (flouridiert) Zahnpflegeprodukte (flouridiert) Präventivprogramme gegen Karies Welche Nebenwirkungen kann eine Überdosierung zeigen Hypertonie Allergien Verkalkung der Arterien Herz-Kreislauf-Erkrankungen Schlaganfälle Osteoporose Thrombosen Arthritiden Nierenschäden Leberschäden Gelenkschmerzen Muskelschmerzen Flourose In der Schwangerschaft zeigt eine Überdosierung zudem noch folgende Erscheinungen: Kropf Gaumenspalte Hasenscharte Dass Flour zwar empfohlen wird, dennoch solche Nebenwirkungen mit sich bringen kann, scheint anfänglich verwunderlich. Allerdings sollte sich vor Augen gehalten werden, dass dieses Gas vor allem in der chemischen Industrie zum Einsatz kommt und hochgiftig ist. Bei Flour ist es eben wichtig, dass die richtige Balance gefunden wird. Selbst […]

Steckbrief über Chrom

Chrom ist ein Schwermetall. Das Spurenelement ist lediglich mit 1,7mg im menschlichen Organismus vorhanden. Trotz dieses geringen Anteils erfüllt Chrom wichtige Funktionen im Körper: Eiweißsynthese Fettsynthese Cholesterinsynthese Der Blutzucker wird stabil gehalten Effektivierung beim Insulin Die Glukosetoleranz wird gesteigert Die Glukoseaufnahme wird verstärkt Der tägliche Bedarf an Chrom wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung je nach Altersgruppe empfohlen. Dabei sollen Säuglinge von der Geburt bis zum dritten Lebensmonat 1 bis 10mg Chrom täglich zu sich nehmen. Dieser Tagesbedarf steigt mit dem Alter an. Ab dem 15. Lebensjahr und darüber werden 30 bis 100mg Chrom täglich empfohlen. Vor allem in der Milz, der Leber, im Fettgewebe, im Knochengewebe und in den Knochen wird das Chrom im Laufe des Lebens gespeichert. Diese Speicher werden allerdings im Laufe des Lebens wieder entleert.   Vorkommen Brauhefe Bierhefe Hühnerfleisch Austern Innereien Linsen Vollkorngetreide Daher sollten sich diese Lebensmittel auf jeden Fall auf dem Speiseplan finden. Wird Chrom an Niacin und Pikolina gebunden, kann es vom Körper am besten aufgenommen werden. Die Aufnahme von Chrom kann allerdings von Zink Eisen Vanadium Ballaststoffen Medikamente welche die Magensäure neutralisieren und Kalziumkarbonat gehemmt werden. Daher sollte Chrom in zeitversetzten Abständen eingenommen werden. Chrommangel Dieser entsteht in den Industrieländern vor allem durch: Raffinierten Zucker Nährstoffarme Böden Salze und Fette in der Nahrung Weißmehl Limonaden und Süßigkeiten, die industriell hergestellt wurden industrielle Fertignahrung Neben den Nahrungsmitteln kann es auch andere Ursachen für einen Chrommangel geben: Alter Schwangerschaft Mangelernährung Unterernährung hohe sportliche Aktivität Diabetes Arteriosklerose Hypercholesterinämie   Welche Folgen kann ein Chrommangel mit sich ziehen? Die Forschung konnte bei diesem Mangel noch zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen. Es wird aber angenommen, dass sich folgende Erscheinungen aus einem Chrommangel ableiten lassen: Müdigkeit Gewichtsverlust Angstzustände Der Blutzucker entgleist

Steckbrief über Bor

Für die menschliche Ernährung wurde 1981 Bor als unwichtig deklariert. Allerdings wird heute vermutet, dass Bor ein essentielles Spurenelement ist. Der wissenschaftliche Beweis für diese Annahme steht allerdings noch aus. Bei Tieren ist dieses Spurenelement allerdings essentiell. Bor ist vor allem bei der Bildung von Hormonen und Vitamin D wichtig. Kommt es zu einem Mangel an Bor leiden die Betroffenen an einer verringerten Aufmerksamkeit.   Funktionen Bei Arthritis sind die Vorgänge von Bor relativ genau bekannt. Zusammen mit dem ATP agiert Bor und sorgt für Reparaturvorgänge in der Zelle. Zudem kann Bor in Kombination mit Vitamin C und Bioflavonoiden auch den Abbau von Hyaluron verringern. Kommt es im Organismus zu einem Mangel an Bor, wird demnach auch die Hyaluronsäure rascher abgebaut. Bor und Arthritis Es konnte festgestellt werden, dass in Gebieten, in denen Bor in ausreichenden Mengen zugeführt wurde, auch die Arthritiden abnahmen. Hingegen zeigten Gebiete, in denen es zu einem Bor-Mangel kam, vermehrt dieses Krankheitsbild. In Studien erhielten Probanden, die an Arthritiden litten 6mg Bor täglich über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Schwellungen der Gelenke nahmen in dieser Zeit ab und die Beweglichkeit konnte verbessert werden. Zwar stehen weitere Studien in diesem Bereich noch aus. Dennoch scheint es sicher zu sein, dass Bor bei Arthritiden einen positiven Effekt mit sich bringt.   Vorkommen Bor ist vor allem in pflanzlicher Nahrung zu finden. Deswegen nehmen vor allem Vegetarier ausreichend Bor zu sich. Bor wird durch Umweltgifte und Alkohol gebunden. Die empfohlene Tagesmenge von Bor liegt bei etwa 20mg.