Selen kann laut einer Studie in Frankreich auch das Diabetes Risiko senken. Besonders bei Männern zeigte eine höhere Konzentration im Blutserum eine Verbesserung des Blutzuckerspiegels. Es wird anhand dieser Studie sogar angenommen, dass Selen der Entstehung eines Diabetes entgegenwirken könnte.

 

Unterschiede zwischen Mann und Frau

Allerdings zeigten sich diese Erfolge nur bei Männern, denn bei Frauen kam es zu keinen Veränderungen. Die Forscher weisen allerdings darauf hin, dass die Aufnahme und die Dosierung von Selen noch genauer untersucht werden müsse. In Europa ist nur wenig Selen in den Böden enthalten. Deswegen spielte diese Studie auch eine wichtige Rolle. Der Selenspiegel bei der Bevölkerung ist zudem seit dem Weizenimportverbot aus den USA drastisch gesunken. In den USA finden sich nämlich weitaus höhere Selenkonzentrationen in den Böden, weswegen auch der Weizen angereichert ist. In einigen europäischen Staaten wird der Boden bereits mit Selen angereichert. Täglich sollten etwa 55mg Selen zugeführt werden. Die Obergrenze liegt hier bei 300mg.

 

Die Studie

Für die Studie wurden insgesamt mehr als 1160 Frauen und Männer untersucht. 70 Männer und 57 Frauen erkrankten während der Studie an einem abnormen Blutzucker. Bei den Männern, die einen höheren Selenspiegel aufwiesen, sank auch das Risiko eines Blutzuckerschwankung. Allerdings konnte bei dieser Studie nicht aufgezeigt werden, weswegen Selen bei Männern, aber nicht bei Frauen eine Wirksamkeit zeigt.