Es ist bekannt, dass Vitamin B6 nicht nur vor Krebszellen schützt, sondern auch eine schützende Funktion bezüglich dem Erbgut mit sich bringt. Eine Studie in Tokio zeigte auf, dass es den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Frauen und Männern doch gibt. Konkreter gesagt, wurde die Wirkung von Vitamin B6 auf das genetische Erbgut gemeint.

Die Studie

Bei der Studie wurden 500 Teilnehmer, darunter mehr als 200 Frauen, die alle ein Alter von 21 bis 66 Jahren aufwiesen, auf die Auswirkung von Vitamin B6 auf das genetische Erbgut untersucht. Es ist bereits bekannt, dass durch Vitamin B6 das Risiko an Karzinomen zu erkranken, gesenkt werden kann. Auch dass der Homocystein-Spiegel mit diesem Vitamin reduziert werden kann, ist keine Neuigkeit.

 

Wirkmechanismen?

Allerdings konnte bis Dato noch nicht der kausale Zusammenhang dieser Wirkung fest gemacht werden. Um hier ein wenig Klarheit schaffen zu können, stand bei den Forschern vor allem das Pyridoxal, welches

  • im Vitamin B6

  • der Folsäure und

  • dem Homocystein

vorkommt, im Fokus des Interesses. Es ging in der Studie darum, dass ein Biomarker, welcher für oxidativen Stress ursächlich ist und im Harn nachgewiesen werden kann, zu untersuchen.

Die Ergebnisse

Es zeigte sich, dass der Biomarker durch das Pyridoxal gesenkt werden konnte. Zudem fanden die Wissenschaftler auch heraus, dass diese Auswirkung nur bei Männern, nicht aber bei Frauen zu finden war. An dieser Stelle verwiesen die Wissenschaftler auf eine vorangegangene Studie, bei der nachgewiesen werden konnte, dass Vitamin B6 das Karzinomrisiko bezüglich Darmkrebs nur bei Männern reduzieren konnte.

Ebenso zeigte sich, dass vor allem Männer von der Wirkung des Vitamin B6 profitierten, die weder Raucher waren, noch große Mengen Alkohol konsumierten. Folsäure und Homocystein zeigten bei Frauen und bei Männern allerdings keine Auswirkungen.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass es in diesem Bereich mit Sicherheit noch einiges zu erforschen gibt, denn der genaue Wirkmechanismus konnte nicht nachgewiesen werden.