Bei Homocystein handelt es sich um ein Abbauprodukt des Stoffwechsels, welches allerdings Schädigungen an den Gefäßwänden mit sich bringen kann. Kann der Körper nicht genügend Homocystein abbauen, können Demenz, Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Folge daraus sein. Effektiv und ohne Nebenwirkungen kann Cholin für eine Senkung des Homocystein-Spiegels sorgen.

Neben

stellen auch Cholin und Betain eine gute Möglichkeit dar, um das Homocystein im Blutplasma zu senken. Dadurch kann auch das Risiko für einen Herzinfarkt gesenkt werden.

 

Der Abbau von Homocystein zu Methionin

Um das Herzinfarktrisiko zu minimieren, stellt die Umwandlung von Homocystein in Methionin einen wichtigen Beitrag dar. Wird diese Umwandlung behindert, steigt das Homocystein im Blut an. Normalerweise sind Vitamin B6, B12 und Folsäure für diesen Vorgang zuständig. Doch mit Cholin und Betain wurde nun eine parallele Lösung hierzu gefunden. Es konnte in einer Studie nachgewiesen werden, dass nicht nur der Mangel an Vitamin B6, B12 und Folsäure zu einem Anstieg von Homocystein führte, sondern auch der Cholin-Mangel.

Für diese Studie erhielt eine Gruppe von Mäusen über einen Zeitraum von drei Wochen hinweg kein Cholin. Der Testgruppe wurde Nahrung mit Cholin verabreicht. Den Mäusen, welche in den letzten Wochen ohne Cholin auskamen, wurde danach eine hohe Dosis an Methionin verabreicht. Danach waren die Ergebnisse eindeutig. Der Homocystein-Spiegel bei den Mäusen ohne Cholin stieg doppelt so hoch an, wie bei der Testgruppe.

Auch an Menschen wurde diese Studie durchgeführt. Bei dieser zeigten sich ähnliche Ergebnisse wie bei den Mäusen.