Für die Entwicklung der Nerven, des Gehirns und der Augen stellen Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft einen wichtigen Beitrag dar. Ebenso zeigte nun eine britische Studie auf, dass Omega-3-Fettsäuren auch einen positiven Effekt bei der Entwicklung des Immunsystems des Babys haben. Damit das Immunsystem des Babys gestärkt werden kann, empfehlen Wissenschaftler, dass im letzten Drittel der Schwangerschaft ausreichend Lachs verzehrt wird.

 

Lachs weist Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Selen auf

Für die randomisierte Studie konnten 123 schwangere Frauen begeistert werden, die selten Fisch aßen. Die zweite Gruppe der schwangeren Frauen verzehrten zweimal wöchentlich Lachs. Bei der Nabelschnuruntersuchung konnten die Ergebnisse von 101 Frauen bis zur Geburt mittels Blutuntersuchung kontrolliert werden. 86 Säuglinge lieferten schließlich verwertbare Ergebnisse.

Die Ergebnisse

Bei der Lachs-Gruppe zeigte sich, dass einige Immunfaktoren weitaus geringer waren, als bei der Placebo-Gruppe. Ebenso zeigte sich dabei, dass weder eine Erhöhung der Antikörper noch eine Zunahme an Ekzemen zu finden war. Das zeigte, dass die Immunabwehr der Babys besser war, deren Mütter Omega-3-Fettsäuren mittels Lachs zu sich nahmen. Es wird von den Wissenschaftlern angenommen, dass es nicht nur die Omega-3-Fettsäuren alleine waren, die eine Verbesserung der Immunabwehr mit sich brachten, sondern dass es die Kombination mit Vitamin D und Selen war.

Es wird allerdings angemerkt, dass es durchaus sein könnte, dass die benötigte Menge an Omega-3-Fettsäuren nicht alleine durch den Verzehr von Lachs gedeckt werden könnte. Vor allem wenn bereits Überempfindlichkeiten in der Familie bestehen, könnte dieser Sachverhalt zutreffend sein.

Fische werden oft kritisiert, da sie häufig einen hohen Anteil an Schadstoffen in sich tragen. Allerdings nimmt Lachs nur geringe Mengen an Schadstoffen auf. Stiftung Warentest bestätigt diese Annahme, in dem bei keinem der geprüften 21 Lachssorten Gifte gefunden wurden. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Omega-3-Fettsäuren auch in Form von pflanzlichen Quellen oder Algen zu sich nehmen.