Erstmals wurde ein genetischer Nachweis erbracht, der aufzeigt, dass Vitamin D einen Zusammenhang mit dem Immunsystem hat. Damit kann vor allem im Bereich der Erkältungen im Winter eine Prävention aufgezeigt werden. Neben

spielt scheinbar auch Vitamin D hier eine wichtige Rolle. Vitamin D wird vor allem durch das Sonnenlicht, welches auf die Haut trifft, gebildet. Bei Pflanzen entsteht auf diese Weise Vitamin D3, bei Tieren Vitamin D2. Beide Formen können über die Nahrung nur in geringen Mengen zugeführt werden. Der Organismus produziert den meisten Anteil an Vitamin D3 über das Sonnenlicht selbst. In der Leber und der Niere wird die inaktive Form dann umgewandelt. Wissenschaftler haben nun den Zusammenhang von zahlreichen Erkrankungen durch den Vitamin D Mangel nachgewiesen. Ebenso konnten damit neue Formen der Therapie gefunden werden. Am Cacidiol-Spiegel können zudem zahlreiche Defizite und Mängel aufgezeigt werden.

Vitamin D hat Auswirkung auf das genetische Material

Bei der randomisierten Doppelblindstudie wurden acht Männer und Frauen mit dem durchschnittlichen Alter von 27 Jahren herangezogen. Jeder von ihnen wies eine Mangelversorgung oder Defizite bezüglich Vitamin D auf. Drei Probanden erhielten über drei Monate hinweg 400IE Vitamin D. Fünf von ihnen erhielten 2000IE. ZU Beginn und am Ende der Studie wurde bei allen Probanden eine Blutabnahme gemacht, um die Immunzellen kontrollieren zu können. Dabei wurden mehr als 22.500 Gene untersucht, um feststellen zu können, ob sich deren Aktivität aufgrund des Vitamin D´s verändert.

 

Die Ergebnisse

Bei der Gruppe mit den 2000IE zeigte sich, dass im Blutplasma ausreichende Mengen Vitamin D zu finden war. Anders war dies bei den anderen Probanden, die nach den 12 Wochen einen deutlichen Mangel aufwiesen. Bei 291 Genen konnte zudem eine geänderte Aktivität nachgewiesen werden. Diese Gene waren sowohl mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Autoimmunsystems, Infektionen und auch Karzinomen verbunden.