Bei Herzerkrankungen bietet Magnesium eine Schutzfunktion. Durch die Zufuhr von Magnesium werden mehr als 300 biochemische Vorgänge im Körper unterstützt. Nicht nur die Funktion

  • von Muskeln

  • Nerven und

  • des Immunsystems

werden unterstützt, sondern auch der Herzrhythmus stabilisiert. Doch die tägliche Menge an Magnesium lässt sich nur schwer benennen. Hier gilt es individuelle Bedürfnisse auf die Tagesdosis anzupassen. Magnesium kommt vor allem in

  • Nüssen

  • Vollkornprodukten

  • Fisch und

  • dunklem Gemüse

vor, muss aber dennoch in einigen Fällen mittels Nahrungsmittelergänzung zugeführt werden. Allerdings sollte die Menge an Magnesium immer mit dem Arzt abgesprochen werden, da eine zu hohe Dosis auch Nebenwirkungen mit sich bringen kann.

 

Die Studie

Bei einer Studie wurde nicht nur die Wirkung von Magnesium bei ischämischen und vaskulären Erkrankungen des Herzens untersucht, sondern auch die kardiovaskulären Erscheinungen. Zudem wurde von den Wissenschaftlern zwischen der Aufnahme von Magnesium und dem Blutwert unterschieden. Diese Unterscheidung wurde vor allem deswegen gemacht, da der Bedarf individuell verschieden ist.

Die Ergebnisse

Die Studie berücksichtige die Daten von mehr als 313.000 Menschen aus 16 anderen Studien. Es zeigte sich, dass es bei einer Steigerung des Magnesiums im Blut um nur 0,2 Mikromol bereits zu einer Senkung von kardiovaskulären Erkrankungen um mehr als 30 Prozent kommt. Bezüglich ischämischer und vaskulären Erkrankungen und Magnesium konnte kein Zusammenhang gefunden werden. Es zeigte sich aber, dass die Wirkung günstiger ist, wenn das Magnesium nicht sublimiert wird, sondern mittels Nahrungsmittel aufgenommen wird. Die Forscher führen aber dezidiert an, dass es sich bei diesen Ergebnissen lediglich um eine Beobachtungsstudie handelt, wodurch keine Aussagen über die Zusammenhänge geliefert werden können.