Eine Studie brachte erstaunliche Zusammenhänge zwischen den Depressionen von Frauen in der Menopause und dem Vitamin D Mangel zum Vorschein. Es zeigte sich, dass eine Zufuhr von 800IE Vitamin D dieses Symptome um etwa 21 Prozent reduzieren können. Dennoch wird angeraten, dass Vitamin D hierbei nicht nur durch Nahrungsergänzungsmittel, sondern eher durch die Nahrung selbst zugeführt werden sollte.

 

Die Bildung von Vitamin D

Beim Vitamin D gibt es zwei inaktive Vorstufen. Hierbei handelt es sich um das Vitamin D2, welches vor allem in pflanzlicher Nahrung zu finden ist. Vitamin D3 ist hingegen vor allem in tierischen Produkten zu finden. Dieses wird bei Sonnenlicht im Organismus der Tiere gebildet und beim Verzehr in den eigenen Körper aufgenommen. In der Leber werden diese beiden Vorstufen zu weiteren verarbeitet. Erst danach kann die aktive Form gebildet werden. Das Problem in vielen Ländern besteht vor allem darin, dass im Winter keine ausreichende Bestrahlung mit Sonnenlicht gewährleistet werden kann, weswegen Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden sollte.

 

Vitamin D in der Nahrung ist zuverlässiger

Bei Umfragen zeigte sich, dass Frauen, die 800IE Vitamin D zuführten, weniger Risiken für Depressionen aufzeigten. Dieser Sachverhalt änderte sich sogar bei Vitamin D aus Nahrungsmitteln noch mehr, denn hier reichten bereits 400IE Vitamin D aus. So konnte nicht nur aufgezeigt werden, dass Vitamin das Risiko für Depressionen in der Postmenopause verringert, sondern auch, dass dieses eher aus Nahrungsmitteln und nicht aus Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommen werden sollte.

Allerdings weisen Forscher sehr wohl darauf hin, dass es kaum möglich ist, den Bedarf an Vitamin D alleine durch Nahrung zu decken, da nur geringe Mengen enthalten sind. Deswegen ist eine Kombination aus Nahrung und Nahrungsergänzungsmitteln immer ratsam.