Gemüse und Obst stehen scheinbar auf der Liste derer Dinge, die glücklich machen. Umgekehrt kann ein Mangel an Vitaminen sich auch rasch auf die Stimmung auswirken.

Die Studie

Bei einer Befragung zeigten sich erstaunliche Ergebnisse. 281 junge Erwachsene, die alle ein durchschnittliches Alter von 20 Jahren aufwiesen, konnten für diese Befragung gewonnen werden. Von allen Befragten wurde über 21 Tage hinweg ein Tagebuch über die Ernährung und die Stimmung geführt. Mit Hilfe des Internets wurden die Daten und Fragen freigegeben. Unter anderem mussten die Befragten auch anführen, wie viel Obst und Gemüse gegessen wird. Neben den gesunden Nahrungsmitteln wurde auch nach ungesunden Lebensmitteln wie Chips, Süßigkeiten und dergleichen gefragt. Insgesamt hatten die Befragten fünf Fragen täglich zu beantworten. Außerdem mussten die Befragten auch Aufgaben erledigen, welche einen Rückschluss auf die Stimmung zuließen. So mussten die Probanden täglich neun positive und neun negative Adjektive angeben, welche ihre Gefühlslage beschrieben.

 

Die Ergebnisse

Es zeigte sich, dass ein Stimmungshoch vor allem dann zu erkennen war, wenn am Vortag Gemüse oder Obst gegessen wurde. Die besten Erfolge zeigten sich aber, wenn sieben bis acht Portionen Obst oder Gemüse täglich gegessen wurden. Die Ergebnisse zeigten sich auch bei den Befragten, die einen höheren BMI hatten.

Weitere Studien

An der Universität Warwick konnten ähnliche Ergebnisse aufgezeigt werden. Für diese Studie wurden 50.000 Teilnehmer aus Wales und Schottland gewonnen. Diese wurden ebenfalls nach ihren Nahrungsgewohnheiten, ihrem Obst- und Gemüseverzehr und ihrer Stimmung befragt. Bereits bei drei Portionen Gemüse oder Obst täglich gaben die Befragten eine bessere Stimmung an. Wurden acht Portionen verzehrt, konnten auch schwerwiegende Folgen wie der Verlust des Arbeitsplatzes oder Streit mit dem Partner, nicht die Stimmung drüben.

Diese beiden Studien sollen aufzeigen, dass Menschen, die täglich Obst und Gemüse essen einfach glücklicher sind als andere. Kausale Beziehungen konnten bei den beiden Studien allerdings noch nicht aufgezeigt werden.