In den letzten Jahren steigt die Anzahl der Pärchen, die vergebens einen Kinderwunsch haben. Zu 50 Prozent ist in diesen Fällen auch die Fruchtbarkeit des Mannes ein Problem.

 

Ursachen

Meist liegt das Problem in den Spermien des Mannes.

  • Spermienanzahl sinkt

  • Weniger Spermien pro Milliliter Ejakulat

  • Das Volumen des Ejakulates sinkt

  • Die Morphologie der Spermien ändert sich

  • Die Spermienbeweglichkeit nimmt ab

Immer mehr Männer weisen bei Untersuchungen Spermien auf, die nur eine eingeschränkte Fruchtbarkeit zulassen. Diese Fruchtbarkeit kann beim Mann vor allem durch folgende Ursachen eingeschränkt sein:

  • Das steigende Alter: Männer und Frauen werden immer älter, bis sie sich für Kinder entschließen. Je älter das Paar ist, desto mehr geht auch die Wahrscheinlichkeit einer gelungenen Befruchtung zurück. Nicht nur Frauen sind von einer rückläufigen Fruchtbarkeit betroffen, sondern auch Männer. Bei diesem Problem könnten sich Paare früher für eine Schwangerschaft entscheiden.

  • Umweltgifte: Diese haben sich bereits in der Nahrungskette fest verankert und angesammelt. Dadurch werden Spermien und Eizellen in ihrer Reifung beeinträchtigt. Ebenso können sich Nikotin, Medikamente und Alkohol negativ auf die Bildung der Spermien auswirken. Bei diesem Problem sollte die Herkunft und die Quelle der Nahrungsmittel hinterfragt werden.

  • Falsche Ernährung, Mangel an Vitaminen: Die Nahrungsgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Nicht nur „leere“ Kohlehydrate spielen eine Rolle. Auch Obst und Gemüse weisen aufgrund der ertragreichen Sorten weitaus weniger Vitamine und Spurenelemente auf, als früher. Ebenso kann sich ein langer Transportweg negativ auf Vitamine und Spurenelemente auswirken. Die Nahrung könnte hier nicht nur ausgewogen, sondern auch ergänzt werden. Umweltgifte und Schwermetalle können zudem mit Hilfe von Vitaminen und Spurenelementen abgefangen werden.