Bei einer Langzeitstudie, welche über 20 Jahre geführt wurde, zeigte sich, dass Gingko die Teilung der Stammzellen anregen kann und damit auch die Fähigkeiten des Gedächtnisses und des Lernens angeregt wird. 

 

Die Studie

Für diese Studie wurden Ratten herangezogen. Es wurde dabei die Durchblutung der Halsschlagader unterbrochen und hergestellt. Dabei wurde die Durchblutungsstörung des Gehirns mit Hilfe von Natriumnitroprussid verstärkt, welches als blutdrucksenkendes Mittel bekannt ist. Es wurden in der Studie die Vorgänge nachgestellt, welche bei einer Dement auftreten. Nach sieben Tagen erhielt eine Hälfte der Ratten Gingko Extrakt. Mit Hilfe eines Wasserlabyrinthes, welches immer wieder bei Ratten zum Einsatz kommt, konnten die Fähigkeiten des Gedächtnisses und des Lernens überprüft werden.

Mit Hilfe von floureszierenden Farbstoffen konnte bei den Ratten die Zellteilung sichtbar gemacht werden. Es zeigte sich, dass bei den Ratten, welche Gingko erhielten, die Teilung der Zellen höher war, als bei den anderen. Daraus konnte geschlossen werden, dass Gingko die Aktivität der Zellteilung anregt, wodurch sich bei den Ratten die Gedächtnis- und die Lernfähigkeit steigerte.

Bei Menschen konnte diese Studie bestätigt werden

In Südafrika wurde bei mehr als 3700 Probanden eine ähnliche Studie durchgeführt, welche über 20 Jahre lief. Diese Studie untermauerte die Ergebnisse der Rattenstudie. Bei regelmäßiger und langfristiger Zufuhr von Gingko-biloba konnte bei älteren Personen, welche nicht-dement waren, ein geringerer Abbau der kognitiven Fähigkeiten verzeichnet werden, als bei Probanden, die kein Extrakt erhielten.