Bei Studien zeigte sich bezüglich Omega-3-Fettsäuren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer ein Problem – es konnte nur schwer festgestellt werden, ob die Verbesserung aufgrund der Zufuhr der Fettsäuren erfolgte, oder ob sich bereits ein Erfolg aufgrund der Medikamente zeigt.

 

Wirkmechanismus

Die Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren ist zudem nur dann nachzuvollziehen, wenn diese über einen langen Zeitraum hinweg verabreicht werden. Ebenso sollte bedacht werden, dass Medikamenten auf jeden Fall eine größere Wirksamkeit mit sich bringen als Omega-3-Fettsäuren und dass diese auf keinen Fall ersetzt werden können. Zwar konnte die Verbesserung der Gefäße nachgewiesen werden, allerdings können moderne Medikamente auf keinen Fall außer acht gelassen werden. Es handelt sich in den meisten Fällen um sogenannte Pionierstudien, welche aufzeigten, dass Fettsäuren vor allem eine Verbesserung bei

  • Thrombosen

  • Hypertonie

  • Verengungen der Gefäße und

  • Herzinfarkten

mit sich bringen.

In der Studie konnte auch aufgezeigt werden, dass die Zufuhr von Fettsäuren in Form von Kaltwasserfischen auf jeden Fall effizienter ist, als diese mit Hilfe von Nahrungsmitteln einzunehmen. Dabei wird vor allem auf die unterschiedliche Verarbeitung der Fettsäuren vom Körper hingewiesen. Die Forscher raten zudem bei Veganern, dass diese die Fettsäuren mit Hilfe von Produkten aus Algen und Hefe zu sich nehmen sollten. Die Tagesdosis der Omega-3-Fettsäuren sollte in etwa bei 200 bis 300mg. Zudem wird festgehalten, dass es ein Irrtum sei, dass Omega-3-Fettsäuren aus tierischen Quellen effizienter seien als aus pflanzlichen.