Bezüglich der positiven Effekte von Mineralstoffen bei Krankheiten wurden in den letzten Jahren zahlreiche Studien durchgeführt. Es zeigte sich, dass diese nicht nur das Immunsystem stärken, sondern zudem auch als Prophylaxe gegen unterschiedliche Erkrankungen eingesetzt werden können.

Kalzium

Vor allem bei Osteoporose wird Kalzium in Kombination mit Vitamin D eingesetzt. Es kann nicht nur die Knochendichte erhöht werden, sondern auch die Brüchigkeit der Knochen reduziert werden. Auch beim Knochenmasseverlust kann Kalzium einen wichtigen Faktor einnehmen. Bei der ausreichenden Zufuhr von Kalzium kann das Risiko einer Fraktur auf bis zu 24 Prozent gesenkt werden. Es zeigte sich allerdings, dass die Erfolge von Kalzium weitaus besser sind, wenn dieses in Kombination mit Vitamin D und anderen Mineralstoffen verabreicht wird. Ebenso hat das Kalzium bei der Prävention gegen Karzinome und beim Senken des Blutdrucks eine wichtige Funktion.

 

Magnesium

Dieser Mineralstoff wird in einige Studien mit dem Senken eines plötzlichen Herztodes in Verbindung gebracht. Es wird nicht nur die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verbessert, sondern auch Arrhythmien entgegengewirkt. Durch beide Faktoren kommt es zu einer gesteigerten Pumpfunktion des Herzmuskels. Zudem erhöht Magnesium auch die Empfindlichkeit gegenüber Insulin, wodurch es prophylaktisch gegen Diabetes eingesetzt werden kann. Vor allem wenn sich infolge des Diabetes auch eine Depression zeigt, kann Magnesium sehr hilfreich sein.

Schwefel

Schwefel ist nur wenig bekannt und als Einzelpräparat nicht erhältlich. Trotzdem ist es für Funktionen im Körper unerlässlich. Es zeigt sich vor allem

  • bei der Synthese des Knorpels und

  • beim Immunsystem

wenn es einen Schwefelmangel gibt. Schwefel hat zudem entzündungshemmende Wirkungen. L-Cystein und L-Methionin stellen zwei Aminosäuren dar, die schwefelhaltig sind. Vor allem in Broccoli, Zwiebeln und Knoblauch sind große Mengen an Schwefel zu finden.