Vitamin E schützt die Leber nicht nur, sondern kann hierbei auch zu einer rascheren Regeneration beitragen. Dabei zeigt die Kombination aus unterschiedlichen Vitamin E Formen weitaus bessere Erfolge als die einzelnen Substanzen. Bei einer Studie in Tokio wurde aufgezeigt, dass die Kombination dieser Substanzen einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit der Leber beitragen können.

 

Die Studie

Bei dieser Studie wurden drei Gruppen von Ratten gebildet. Jede Gruppe erhielt unterschiedliche Formen des Vitamin E´s. Während eine Gruppe Alpha-Tocopherol, die zweite Tocotrienol erhielten, bekam die dritte Ratten-Gruppe eine Kombination der beiden Formen. Nur bei der letzten Ratten-Gruppe konnte eine erhöhte Auswirkung auf Marker verzeichnet werden, welche die Funktionen der Leber beeinflussen.

 

Die Ergebnisse

Dieses Ergebnis konnte mit einer Studie in Ohio untermauert werden. Dabei erhielten Mäuse, die eine ähnliche Form der Fettleber aufwiesen, wie diese auch beim Menschen zu finden ist, ebenfalls Vitamin E. Speziell wurde das Tocotrienol verabreicht. Durch diese Form des Vitamin E´s konnten die Anzeichen einer Fettleber verhindert werden. Es kam bei diesen Mäusen weder zu Einlagerungen in die Leber, noch zu Entzündungen oder oxidativen Stress.

Weitere Studien

In Columbia zeigte eine andere Studie ähnliche Ergebnisse. Hier zeigten sich Ergebnisse bei schweren Formen der nicht-alkoholbedingten Fettleber. Für die Studie konnten mehr als 170 Kinder, die übergewichtig bis fettleibig waren, gewonnen werden. Diese wiesen ein Alter von acht bis 17 Jahre auf und wurden in drei Gruppen geteilt. Eine Gruppe erhielt Metforin (wird bei Diabetes Typ 2 und Fettleibigkeit eingesetzt), eine 800IE Vitamin E, die dritte lediglich Placebos. Bei der Vitamin E Gruppe sank rasch ein Marker, der bei Lebererkrankungen normalerweise ansteigt. Allerdings zeigte sich nach 96 Wochen bei keiner der Gruppen mehr ein Unterschied. Vitamin E konnte allerdings bei Kindern, die schon sehr früh eine nicht-alkoholbedingte Fettleber ausbildeten, die meisten Erfolge erzielen. Ein Rückgang der Krankheit konnte bei 58 Prozent dieser Probanden festgestellt werden. Bei der Metforin-Gruppe gab es bei 41 Prozent eine Besserung, bei den Placebos lediglich 28.