In Nahrungsmitteln sind nur sehr geringe Mengen an Vitamin D enthalten, weswegen dieses meist mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden muss. Vor allem in den Wintermonaten, in denen das Sonnenlicht eher eingeschränkt ist, steigt die Anzahl derer, die einen Mangel an Vitamin D haben. Vitamin D Mangel kann aber massive Auswirkungen bei der Gesundheit mit sich bringen, da eine Vielzahl an Prozessen im Körper damit verbunden sind. Neben

  • den Knochen

  • der Haut

  • dem Herzen und

  • der Leber

kann auch das Immunsystem bei einem Mangel in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem wird das Risiko für bestimmte Karzinome und Diabetes ebenfalls erhöht. Wie genau Vitamin D in all diese Prozesse des Organismus eingreift, ist allerdings in den meisten Fällen noch unklar.

Zusammenhang mit Mitochondrien geklärt

Die Studie wurde 2013 veröffentlicht und zeigt auf, wie Vitamin D auf die Leistung des Muskels wirkt. Dabei wurde im Vorfeld die Wadenmuskulatur auf ihre Leistungsfähigkeit getestet, bevor die Probanden über 12 Wochen hinweg Vitamin D zugeführt bekamen. Die Geschwindigkeit der Regenerationsphase nach einer Belastung des Muskels galt hierbei als Maß. Je schneller diese Phase vor sich geht, desto rascher kann der Muskel auch wieder voll belastet und eingesetzt werden. Bestand ein Vitamin D Mangel bei den Probanden, zeigte sich, dass auch die Regenerationsphase verlängert war. Nach der 12wöchigen Gabe von Vitamin D verkürzte sich diese Zeit allerdings bei den Teilnehmern. Damit wurde nachgewiesen, dass es sehr wohl einen Zusammenhang zwischen der Muskelregeneration der Skelettmuskulatur und dem Vitamin D gibt. Auch körperliche Müdigkeit und Schwäche in den Muskeln konnte mit der Gabe von Vitamin D reduziert werden. Die Probanden gaben zudem an, dass sie sich nach der Gabe von Vitamin D leistungsfähiger fühlten.