Es wird empfohlen, dass täglich etwa 80mg Vitamin C zugeführt werden sollten. Doch Experten sehen diese Wert als viel zu niedrig. Selbst wenn höhere Dosierungen bei diesem Vitamin durchaus angemessen erscheinen, können bereits 200mg täglich die Gesundheit fördern und stellen kein Risiko dar. Diese Erkenntnis zeigte sich bereits im Jahre 1992 und ist demnach kein neuer Hut.

 

Studien

Bei der damaligen Langzeitstudie zeigte sich, dass Probanden, die zwischen 800 und 1000mg Vitamin C zu sich nahmen, eine höhere Lebenserwartung von bis zu sechs Jahren zeigten. Auch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankungen sank bei Männern auf 42 und bei Frauen auf 24 Prozent ab. Bei Männern kann eine Zufuhr von 200mg Vitamin C auch die Qualität der Spermien verbessern, was vor allem bei einem Kinderwunsch von Interesse ist. 2012 setzten sich Wissenschaftler dafür ein, dass die tägliche Dosis von Vitamin auf mindestens 200mg angehoben werden sollte. Durch die Zufuhr von Vitamin C könnten auf lange Sicht gesehen, zahlreiche Krankheiten ausgeschlossen und vermindert werden. Die Menge von 200mg sei immer noch weit über dem wirksamen Wert, bringt aber zahlreiche Vorteile bei der Gesundheit und keinerlei Nebenwirkungen mit sich.

 

Experten raten

Vitamin C sollte in mehreren Portionen über den Tag verteilt aufgenommen werden. Der Organismus kommt nur mit einer bestimmten Menge an Vitamin C klar, der Rest wird nicht verwertet und ausgeschieden. Allerdings handelt es sich beim Vitamin C um einen wasserlöslichen Vertreter. Das bedeutet, dass durch das Kochen im Wasser auch das Gesunde verloren geht.

Ernährungsphysiologisch sei es völlig egal, ob das Vitamin C mittels Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird. Die Auswirkungen auf den Organismus sind immer die gleichen. Allerdings sind Obst und Gemüse dennoch empfehlenswert, da neben Vitamin C auch andere wichtige Nährstoffe enthalten sind.