Dem Gehirn kann mit der Einnahme von Vitamin B12 und Folsäure wieder auf die Sprünge geholfen werden, wie eine australische Studie zeigte. Bei der Erhaltung von kognitiven Fähigkeiten zeigte sich, dass auch Vitamin B12 und Folsäure eine wichtige Funktion einnehmen. Kommt es im Alter zu einem Mangel der beiden, können sich rasch Verschlechterungen der geistigen Kapazitäten zeigen. Oft stellen Rückgänge der geistigen Funktion ein erstes Anzeichen für Demenz oder Alzheimer dar. Gibt es über einen längeren Zeitraum einen Mangel an Vitamin B12 und Folsäure können sich ähnliche Anzeichen bei der Degeneration des Gehirns nachweisen lassen. Dies lässt darauf vermuten, dass diese beiden Vitamine auch eine wichtige Funktion bei der Vorbeugung von Demenz einnehmen.

 

Die Studie

Bei der australischen Studie konnte aufgezeigt werden, dass die langfristige Einnahme von Vitamin B12 und Folsäure die Funktion des Gehirns bei älteren Menschen wieder ankurbelt. Die Studie wurde über einen Zeitraum von 2 Jahren mit 900 Teilnehmern geführt. Eine Gruppe erhielt eine Kombination aus Vitamin B12 und Folsäure, die zweite erhielt lediglich ein Placebo. Nach 12 und 24 Monaten wurden bei den Probanden Tests durchgeführt. Mit ihnen sollte die Fähigkeit der Verarbeitung gemessen werden. Die Ergebnisse bei der Probanden-Gruppe, welche das Kombinationspräparat erhielt, verbesserten sich in den beiden Jahren. Die Placebo-Gruppe wies keine Fortschritte auf. Bei semantischem Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Fähigkeit zur Orientierung konnten keine Veränderung bei den beiden Gruppen verzeichnet werden.

Es wird daher empfohlen, dass Folsäure und Vitamin B12 im Alter mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt wird, um die Funktionen des Gehirns in Schwung zu halten.