Mit Omega-3-Fettsäuren kann zwar die schädigende Wirkung des Rauchens nicht ausgeglichen werden, allerdings kann die Durchblutung gefördert und die Versteifung der Arterien verringert werden. Bei einer Studie in Athen zeigte sich, dass die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren die Schädigung der Arterien infolge des Rauchens abmildern können. Dies soll aber kein Freifahrtsschein fürs Rauchen sein, denn dieses bleibt weiterhin schädigend.

 

Die Studie

Im Fokus der randomisierten Doppelblindstudie standen 20 Raucher, die noch gesund waren. Während der zweiwöchigen Studie nahmen diese Raucher ein Präparat ein, welches mit Omega-3-Fettsäuren angereichert war. Das Rauchen selbst wurde während dieser Zeit nicht aufgehört. Vor allem EPA und DHA fanden sich bei diesem Präparat in großen Mengen wieder. Die zweite Teilnehmer-Gruppe erhielt lediglich Placebos. Nach diesen beiden Wochen folgten vier Wochen einer sogenannten Auschwaschungsphase. Dabei wurden die Gruppen getauscht.

Die Ergebnisse

Bei den Rauchern zeigten sich bedenkliche Werte bezüglich der Dilatation der Gefäße. Mit diesem Ergebnis hatten die Forscher aber bereits vor der Studie gerechnet. Auch die Wellen des Pulses erhöhte sich, wodurch sich auch Aussagen bezüglich der Versteifung der Arterien ziehen lassen. Allerdings zeigte sich, dass sich diese beiden Werte bei den Gruppen mit den Omega-3-Fettsäuren erheblich verbesserten. Es konnte zwar keine Wiederherstellung des gesunden Zustandes erreicht werden, aber die Schädigung des Rauchens konnte abgemildert werden. Es wird zwar nicht davon ausgegangen, dass die Omega-3-Fettsäuren einen herzschützenden Effekt mit sich bringen. Allerdings zeigte sich ein Synergie-Effekt, welcher sowohl antiinflammatorisch als auch antiarteriosklerotisch war.