In Deutschland findet sich bei 70 bis 90 Prozent der Bevölkerung ein Mangel an Vitamin D. Dabei spielen allerdings Altersgruppen und die Jahreszeit immer eine Rolle. Diese erschreckenden Ergebnisse brachte eine Verzehrstudie im Jahre 2008 zum Vorschein. Die Universität Heidelberg ging einen Schritt weiter und untersuchte diesen Mangel global.

 

Erschreckende Ergebnisse

Dabei zeigte sich, dass ein Drittel der Weltbevölkerung einen Mangel an Vitamin D aufweist. Für diese Studie wurden die Daten von 200 vorangegangenen Studien analysiert, wobei der Fokus immer auf den Vitamin D Wert in Blutplasma lag. Dabei wurden die Blutergebnisse von mehr als 168.000 Menschen aus 44 Ländern offengelegt. Ein Drittel dieser Probanden wies einen Wert auf, der unter dem Mindestwert lag.

 

Warnung

Forscher geben eine Warnung aus. Immerhin werden die Menschen immer älter. Doch in den letzten 20 Jahren haben auch Frakturen an Hüften und anderen großen Gelenken immer mehr zugenommen. Daher solle sich nun auch die Politik mit der ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D beschäftigen. Diese solle nicht nur bei älteren Menschen vorangetrieben werden, sondern auch bei jungen. Vitamin D stellt zudem nicht nur einen wichtigen Aspekt beim Knochenaufbau dar, sondern ist auch für das Immunsystem unabdingbar. So kann durch einen Vitamin D Mangel das Risiko für Karzinome steigen und die Unfruchtbarkeit beim Mann. Zwar kann der Organismus Vitamin D selbst bilden, benötigt hierfür aber ausreichend Sonnenlicht. In Nahrungsmitteln selbst ist Vitamin D nur in geringen Mengen vorhanden.