Bei bestimmten Teilen des Langzeitgedächtnisses zeigt Vitamin K positive Einflüsse. Dies zeigte sich bei einer Langzeitstudie im Jahre 2013. Vitamin K kommt in der Natur in zwei Formen vor. Vitamin K1 wird hauptsächlich von Pflanzen gebildet, wobei dies eine wichtige Funktion bei der Photosynthese einnimmt. Mit Spinat und anderem grünen Gemüse kann dieses mittels Nahrung aufgenommen werden. Beim Vitamin K2 handelt es sich um ein Zersetzungsprodukt, welches von Bakterien gebildet wird. Dies entsteht vor allem bei Gerinnungs- oder Fermentierungsprozessen bei der Käseproduktion. Bei der Studie wurde lediglich die Wirkung von Vitamin K1 auf das Langzeitgedächtnis aufgezeigt. Beim Vitamin K2 konnte kein Hinweis darauf gefunden werden.

 

Die Studie

Die Langzeitstudie untersuchte 900 gesunde Frauen und Männer über einen Zeitraum von fünf Jahren. Dabei stand die Auswirkung der Ernährung auf das Gedächtnis im Fokus. 320 Probanden wurden für diese Studie isoliert, da bei ihnen ein Rückschluss auf eine Vitamin K Versorgung möglich war.

Die Ergebnisse

Mit Hilfe von Gedächtnistests konnten die Forscher auch einen Rückschluss auf die kognitiven Fähigkeiten der Probanden machen. Zeigte sich ein höheres Niveau von Vitamin K1 so war auch die Leistung im deklarativen Teil und im verbalen, episodischen Gedächtnis höher. Vor allem bei den sogenannten freien Erkennungstests schnitten diese Teilnehmer besonders gut ab. Andere kognitiven Fähigkeiten wurden von Vitamin K1 allerdings nicht beeinflusst.

Der genaue kausale Zusammenhang zwischen dem Vitamin K1 ist zwar sehr kompliziert, konnte in der Studie allerdings auch nachgewiesen werden.