Die Knochenbildung kann mit Hilfe einer bestimmten Form des Vitamin E´s gefördert werden. Ebenso kann damit der Abbau der knöchernen Substanz ein wenig gehemmt werden. Hier könnten sich neue Ergebnisse bezüglich Osteoporose gezeigt haben. Bei Osteoporose wurden bisher

geraten. Doch nun nimmt auch Vitamin E in diesem Bereich einen wichtigen Stellenwert ein. Der Bedarf an Vitamin E variiert allerdings individuell und ist zudem immer nach den jeweiligen Situationen zu richten. Vitamin E ist zudem nicht auf einen einzigen Nährstoff bezogen, sondern umfasst zahlreiche Substanzen. Insgesamt können 16 Formen beim Vitamin E in Erscheinung treten. Diese sind in den Formen

  • Alpha

  • Beta

  • Gamma und

  • Delta

zu finden.

Vorkommen

Vor allem in

  • Sonnenblumenöl

  • Weizenkeimöl und

  • Olivenöl

ist Vitamin E in großen Mengen enthalten. Dabei handelt es sich um ein fettlösliches Vitamin. Durch das Raffinieren gehen in etwa 20 Prozent des Vitamin E´s verloren. Bei kaltgepresstem Öl ist der natürliche Gehalt des Vitamin E´s zu finden. Der Verzehr von Nüssen bietet eine gute Alternative an, wenn Öle nicht gerne konsumiert werden. Bereits 50 Gramm Haselnüsse können den Tagesbedarf an Vitamin E abdecken.

Tocotrienol

Dabei handelt es sich um eine der 16 Formen des Vitamin E´s. Diese Form hatte bisher in der Forschung nicht wirklich Beachtung gefunden. In Malaysia wurde der Fokus bei einer Studie aber vor allem auf diese Form gelegt. Bei der Studie stand vor allem Annatto im wissenschaftlichen Interesse. Dabei handelt es sich um die Samen eine Orleansstrauches, welcher in Südamerika beheimatet ist. Bei einem Versuch mit Ratten wurde die Wirkung von Tocotrienol, welches in Annatto in hohen Mengen vorkommend ist, untersucht. Die Ratten waren alle weiblich und entsprachen etwa dem Alter der Postmenopause. Eine Gruppe der Ratten erhielt 420mg Tocotrienol täglich. Die andere Gruppe erhielt ein bekanntes Präparat in Kombination mit Tocotrienol. Es zeigte sich, dass Tocotrienol in beiden Fällen einen positiven Effekt bei der Bildung von Osteoklasten und Osteoblasten zeigte. Auch die Entstehung des Knochengewebes wurde gesteigert. Mit der Kombination Statin zeigte sich zusätzlich, dass Proteine in geringeren Mengen abgebaut wurden, und der Knochenbelag sich nicht ausbreitete. Diese beiden Aspekte weisen darauf hin, dass der Knochenabbau gehemmt wurde. Mit dieser Erkenntnis könnte ein neuer Weg gefunden worden sein, welcher der Osteopenie entgegenwirken kann. Dabei handelt es sich um den Abbau von Knochendichte bei Frauen, die sich in der Postmenopause befinden.