Ein Forscherteam in Kopenhagen fand heraus, dass Vitamin C eine wichtige Rolle während der Schwangerschaft einnimmt. Schon bei einem leichten Mangel könnte es zu irreversiblen Schäden bei der geistigen Entwicklung des Kindes kommen. Vor allem beim Hippocampus ist dieser Sachverhalt wichtig. Hier befindet sich das Zentrum für das Lang- und Kurzzeitgedächtnis. Bei einem Mangel an Vitamin C kommt es in diesem Bereich zu einer geringeren Entwicklung, die auch bei hohen Dosierungen nach der Geburt nicht mehr ausgeglichen werden kann. Die Defizite können zwischen 10 und 15 Prozent betragen.

 

Vitamin C Mangel beim Ungeborenen

Dieser Mangel kann demnach für das ungeborene Kind lebenslange Folgen mit sich bringen. Vor allem unausgewogene Ernährung und der Tabakkonsum können einen Mangel an Vitamin C hervorrufen. Da vor allem bildungsferne Schichten während der Schwangerschaft nicht auf eine ausgewogene Ernährung zu achten scheinen, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Kindern aus diesen Schichten wird schon im Vorfeld die Möglichkeit genommen, dass sie ihre Leistungen bezüglich Gedächtnis voll ausschöpfen können.

 

Studie mit Tierversuchen

Für diese Ergebnisse wurden Meerschweinchen herangezogen. Die Mütter erhielten während der Schwangerschaft entweder 900mg oder 100mg Vitamin C. Das Resultat – die Jungen, deren Mütter weniger Vitamin C erhielten, zeigten Beeinträchtigungen beim Gedächtnis. Ein Zustand der selbst nach hohen Dosen Vitamin C nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte.

Die Wissenschaftler weisen demnach darauf hin, dass vor allem schwangere Frauen, angesichts ihrer Verantwortung gegenüber dem ungeborenen Kind, höhere Dosen an Vitamin C zuführen sollten. Dies sei mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln in der heutigen Zeit kein Problem mehr.