Der Nobelpreisträger Ignarro zeigte auf, dass L-Arginin und Antioxidantien eine synergetische Wirkung auf Gefäße mit sich bringen. Mit Hilfe von Antioxidantien, wie beispielsweise

kann prophylaktisch gegen die Arteriosklerose vorgegangen werden. Mit diesem Sachverhalt geht auch die Senkung des Herzinfarktrisikos einher. In den Blutbahnen kann es durch falsche Ernährung und einem falschem Lebensstil im Laufe der Jahre zu Plaques kommen. Es kommt zu Stauungen und Entzündungen, die in weiterer Folge zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen können.

 

Die Studie

Ignorra fügte menschliche Zellen in eine Petrischale, die unterschiedlichen Strömungen ausgesetzt wurden. Da dies für die Zelle ein Anzeichen für Gefahren darstellt und Entzündungen den Heilungsprozess ankurbeln können, stößt diese entzündungsfördernde Moleküle aus. Nach diesem Vorgang wurden L-Arginin und Antioxidantien in die Schale beigefügt. Nach und nach zeigte sich, dass die Produktion der Moleküle wieder gehemmt wurde. Ebenso schaffte es ein Enzym, dass L-Arginin in Stickstoffmonoxid umgewandelt wird. Dadurch kommt es zu einer Erweiterung der Gefäße und Plaques können in weiterer Folge verhindert werden. Für die Nachhaltigkeit der Erhaltung der Gefäßgesundheit, wurde durch die Zugabe von L-Arginin und Antioxidantien eine wirksame Spirale in Gang gesetzt. Es gibt Studien mit L-Arginin und Pinienrindenextrakten, welche diese Ergebnisse untermauern. Diese Kombination zeigte vor allem bei Erektionsstörungen gute Erfolge.

Die Ergebnisse

Dennoch äußern die Forscher eine gewisse Skepsis. Immerhin sind L-Arginin und Antioxidantien nicht patentierbar, was bedeutet, dass Pharmakonzerne nicht wirklich einen Gewinn daraus ziehen könnten. Wer sollte diese Produkte auf den Markt bringen? Zudem ist die Schulmedizin für die Wirkung dieser beiden Stoffe nicht zu begeistern.