Amerikanische Wissenschaftler sind der Frage auf den Grund gegangen, wann Kalzium und Vitamin D eingenommen werden sollte, damit der Knochenbau optimal unterstützt wird. Wer Sport macht, sollte nicht nur mehr

  • Eiweiß

  • Kohlenhydrate und

  • Fette

zuführen, sondern auch bei

besteht ein erhöhter Bedarf. Kalzium nimmt vor allem bei der Mineralisierung der Knochen einen wichtigen Aspekt ein. Der Organismus benötigt allerdings für den Stoffwechsel von Kalzium unbedingt auch ausreichend Vitamin D, welches vor allem bei älteren Menschen in zu geringen Mengen aufgenommen wird. Für Sportler steht nicht nur die Frage im Raum, welche Dosierungen bei Kalzium beachtet werden sollten, sondern auch, wann der richtige Zeitpunkt für die Zufuhr ist.

 

Mehr Leistung, mehr Verbrauch

Vor allem bei körperlicher Anstrengung werden größere Mengen an Kalzium benötigt. Dieser Nährstoff wird vor allem durch das Schwitzen ausgeschieden. Dadurch kann es bei Hochleistungssportlern im Laufe der Zeit auch zu einer geringeren Mineralisierung kommen. Deswegen stellt sich die Frage, ob Kalzium vor oder nach dem Training zugeführt werden sollten.

Es zeigte sich, dass Sportler, die Kalzium vor dem Sport eingenommen hatten, geringer von der Reduktion im Blutplasma betroffen waren. Wurde Kalzium vor dem Sport zugeführt, stabilisierte sich auch der Kalzium-Spiegel, was durchaus die Annahme mit sich bringt, dass sich hier eine Langzeitwirkung auf die Stabilität der Knochen aufzeigen lassen kann. Allerdings fehlen an dieser Stelle noch Langzeitergebnisse.