Die Wirkung von Medikamenten gegen koronare Arterienerkrankungen kann mit Hilfe von Pinienrindenextrakt unterstützt werden. In einer Studie konnte aufgezeigt werden, dass sich Pinienrindenextrakte auch bei der Durchblutung positiv auswirken können. Gesunde Gefäße weisen einen gesteigerten Blutfluss auf. Vor allem die Entspannung und Erweiterung von Gefäßen spielt bei diesem Vorgang eine wichtige Rolle. Bei Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit zeigte sich, dass die Zufuhr von Pinienrindenextrakten einen Verbesserung des Blutkreislaufes mit sich brachte.

 

Die Studie

Die Studie in der Schweiz wurde randomisiert und in einem Doppelblind-Verfahren durchgeführt. Die Probanden wiesen eine koronare Arteriosklerose auf. Die Dauer der Studie belief sich auf 18 Wochen. In den ersten achte Wochen erhielt die erste Gruppe der Probanden 200mg Pinienrindenextrakt, während die zweite Gruppe lediglich mit Placebos versorgt wurde. Nach den acht Wochen kam es zu einer sogenannten Auschwaschung, in der die Probanden keine Präparate erhielten. Danach wurden die beiden Gruppen bezüglich Pinienrindenextrakt und Placebo getauscht. Neben den Pinienrindenextrakten erhielten die Teilnehmer selbstverständlich ihre notwendigen Medikamente.

 

Die Ergebnisse

Es zeigte sich, dass sich die Erweiterung der Arterien bereits nach achte Wochen um etwa 32 Prozent steigerte. Während hingegen in der Placebo-Gruppe keine Veränderungen festgestellt werden konnten. Ebenso steigerte sich binnen der acht Wochen auch die Zellfunktion in den Gefäßwänden und Endothelen. Trotz der Einnahme von anderen Medikamenten zeigten die Wissenschaftler auf, dass auch die Wirkung der Pinienrindenextrakte eindeutig nachweisbar war. Es wird daher aufgezeigt, dass Medikamente bei koronaren Herzkrankheiten, mit der Zufuhr von Pinienrindenextrakten, in ihrer Wirksamkeit unterstützt werden.