Gingko biloba ist nicht nur ein altes Heilmittel, sondern ist auch nach strengen Prüfbedingungen zugelassen worden. Es wirkt durchblutungsfördernd, wodurch es bei Demenz, Tinnitus und Störungen des Gedächtnisses zum Einsatz kommt. Bei Produkten, die als Arzneimittel zugelassen sind, beträgt die empfohlene Tagesdosis zwischen 40 und 240mg, bei Nahrungsergänzungsmitteln 100mg. Dabei besteht der Unterschied der beiden nur auf juristischer Ebene.

 

Wirkung

  • Nervenbahnen werden geschützt

  • Leistung von Gedächtnis und Lernvermögen wird gesteigert

  • Nervenimpulse werden bei ihrer Übertragung gefördert

  • Die Durchblutung und die Fließeigenschaft wird verbessert

Bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen kommt Gingko immer wieder zum Einsatz. Gingko wirkt zwar erst nach einiger Zeit, weswegen die eindeutige Wirkung auf das Fortschreiten von degenerativen Prozessen nicht wirklich belegt werden kann. Dennoch empfehlen Ärzte Gingko, da es keine Nebenwirkungen mit sich bringt.

 

Nebenwirkungen

Bei Dosierungen bis zu 240mg treten keine Nebenwirkungen auf, daher gilt Gingko als sicheres Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel. Bei höheren Dosierungen kann es zu leichten Magenverstimmungen kommen. Dieser Nährstoff ist zwar durchblutungsfördernd, allerdings nicht gerinnungshemmend. Wer allerdings eine Blutungsneigung aufweist, sollte vor der Einnahme von Gingko Rücksprache mit einem Arzt halten. Vor geplanten, großen Operationen sollte Gingko nicht eingenommen werden.

In Studien wurde die Wechselwirkung von Gingko mit anderen Medikamenten untersucht, da es oft von alten Menschen eingenommen wird, die eine Menge an Tabletten und Ähnlichem einnehmen. Wechselwirkungen zeigten sich nur in geringem Maße und auch nur dann, wenn die Dosierungen über 240mg lagen. Trotzdem sollte im Vorfeld immer der Arzt oder Apotheker gefragt werden, wenn Gingko als zusätzliches Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird.