Es konnte nachgewiesen werden, dass durch die Zufuhr von Gingko Extrakten die Symptome von Demenz und Alzheimer verlangsamt werden können. In einem Zeitraum von 20 Jahren wurden diese Ergebnisse bei mehr als 3600 Menschen in Frankreich zu Tage gebracht. Dennoch sind auch die Bedenken gegen eine Wirkung von Gingko berechtigt, denn es gab auch zahlreiche Studien, welche die Wirksamkeit als relativ gering anzeigten. Allerdings kann aufgezeigt werden, dass sich durch die Gabe von Gingko keinerlei Nebenwirkungen zeigen und Dosierungen von bis zu 240mg täglich beeinträchtigt auch nicht die Wirkung von anderen eingenommenen Alternativen. Demnach kann die Zufuhr von Gingko im Alter auf keinen Fall negativ sein.

 

Die Studie

Da sich Demenz-Erkrankungen nur sehr langsam entwickeln, waren Studien über einen kürzeren Zeitraum hinweg meist nur mit wenig Erfolg geprägt. Bei der Studie in Frankreich wurden allerdings über 20 Jahre hinweg Beobachtungen durchgeführt. Daher konnten sich aussagekräftige Ergebnisse aufzeigen lassen. Mehr als 3600 Probanden, die alle über 65 Jahre alt waren, wurden in drei Gruppen geteilt. Eine Gruppe erhielt Gingko, eine ein Placebo, eine Piracetam. Bei der Probanden-Gruppe mit Gingko zeigte sich, dass Demenz-Erkrankungen einen deutlich langsameren Verlauf einnahmen. Es konnte sowohl die Merkfähigkeit als auch die Sprachfähigkeit besser erhalten werden. Die Gruppe mit dem Piracetam zeigte erstaunlicherweise einen weitaus schlechteren Verlauf als die Placebo-Gruppe. Demnach konnte aufgezeigt werden, dass die Zufuhr von Gingko für ältere Menschen positiv ist und als Basistherapie bei Demenz-Erkrankungen zum Einsatz kommen sollte.