In einer Studie konnte aufgezeigt werden, dass Vitamin D einen Zusammenhang mit Hypertonie aufweist. Die Regulierung des Blutdruckes mit Hilfe des Vitamin D3 konnte nun in einem ausführlichen Verfahren nachgewiesen werden. Mit Hilfe einer Genanalyse machte sich das Forscherteam der Universität London auf die Suche dieser Kausalität.

 

Die Studie

Dafür wurden die Daten von 155.000 Probanden aus 3 vorangegangenen Studien neuerlich ausgewertet. Es zeigte sich, dass Probanden, die eine hohe Konzentration von D3 in ihrem Blutplasma aufwiesen, ein geringeres Risiko hatten eine Hypertonie oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Die Forscher verwendeten genetische Variationen eines bestimmten Markers, um den Krankheitsstatus bestimmen zu können. Wenn die Vitamin D3 Konzentration im Blut nur um 10 Prozent ansteigt, nimmt das Risiko einer Hypertonie um etwa 8 Prozent ab.

 

Die Ergebnisse

Da der genetische Einfluss der Entwicklung der Krankheit nicht von anderen Störfaktoren beeinflusst werden konnte, können die Forscher davon ausgehen, dass keine anderen Faktoren dafür verantwortlich sind. Auf diese Weise konnte daher ein Kausalitätsnachweis gelingen, welcher den Zusammenhang zwischen einer Hypertonie und einem Mangel an Vitamin D3 untermauert. Die Forscher wollen mit Hilfe dieser Methode nun auch den Zusammenhang von Vitamin D und anderen Erkrankungen nachweisen.