Mit einer ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung kann dem Immunsystem unter die Arme gegriffen werden. Hier stellen vor allem Vitamine und Mineralstoffe eine wichtige Basis dar. Vor allem durch Infektionen und Erkrankungen kann der Bedarf an diesen Nährstoffen steigen. In diesen Fällen kann der tägliche Bedarf nur mittels Nahrung nicht erreicht werden, weswegen auf Ergänzungen zurückgegriffen werden sollte.

Vitamin C

Bei der Unterstützung des Immunsystems nimmt Vitamin C einen wichtigen Stellenwert ein. Es handelt sich hierbei um ein Antioxidanz, welches die Abwehrzellen vor Schäden bewahrt. Zudem wird auch die Bildung von Leukozyten angeregt, welche eine wichtige Funktion bei der Immunabwehr inne haben. Mit der Zufuhr von Vitamin C können Erkältungen gemindert werden. Das Immunsystem wird nicht nur gestärkt, sondern auch vor neuerlichen Infektionen geschützt.

Vitamin E

Vor allem bei den Atemwegen nimmt dieses Vitamin eine schützende Funktion ein. Vor allem bei älteren Menschen kann sich immer wieder ein Infekt der Lunge zeigen, welcher auch mit einer Lungenentzündung einhergehen kann. Bereits 200mg Vitamin E zeigten in Studien sehr gute Erfolge bei der Prophylaxe gegen Erkältungen. Zeigen sich Erkältungen und Infekte immer wieder, aber Ursachen können dafür keine gefunden werden, lässt sich ein Mangel an Vitamin A und D nicht ausschließen. Diese beiden Vitamine halten Schleimhäute intakt und unterstützen dadurch die natürlichen Barrieren gegen Erreger.

 

Selen und Zink

Diese beiden Spurenelemente sind bei der Immunabwehr sehr wichtig. Sie nehmen bei den Abwehrzellen einen wichtigen Stellenwert ein. Bei der Immunabwehr verhelfen diese beiden Spurenelemente zudem auch zu einer verstärkten Aggressivität gegen die eingedrungenen Keime. Damit es nicht zu Allergien oder Autoimmunreaktionen kommt, unterdrücken diese beiden Spurenelemente zudem auch überschießende Reaktionen des Immunsystems. Durch Selen und Zink werden zudem freie Radikale, welche bei der Immunabwehr entstehen, abgefangen und unschädlich gemacht. Kommt es zu einem Mangel werden zu wenig Antikörper gebildet und die Immunabwehr gerät ins Stocken.