Ist von L-Arginin die Rede ist immer die linksdrehende Form davon gemeint. Dabei handelt es sich um eine Aminosäure, welche in der Ernährungsforschung emsig untersucht wird. Bereits 1990 wurde klar, dass L-Arginin eine wichtige Funktion bezüglich Vorgänge im Stoffwechsel einnimmt. L-Arginin wird beim optimalen Nutzen-Risiko-Profil immer wieder mit folgenden Faktoren genannt:

  • Bei der Arteriosklerose

  • Bei der Hypertonie

  • Bei der erektilen Dysfunktion

  • Bei der Verbesserung der Fruchtbarkeit des Mannes

Diese Aminosäure ist nicht nur wegen der guten Wirkung bei der Ernährung bekannt, sondern auch längerfristige Einnahmen sind sicher und wirksam. Es wird zudem vermutet, dass auch das Immunsystem mit der Einnahme von L-Arginin unterstützt wird.

L-Arginin bei der Prophylaxe gegen Arteriosklerose

Bei der Arteriosklerose handelt es sich um eine Kalkablagerung in den Blutgefäßen. Die Gefäße werden dadurch nicht nur starr, sondern auch das Lumen nimmt stetig ab. Dadurch kommt es infolge zu Durchblutungsstörungen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge einer Arteriosklerose sein.

Für die Durchblutung ist die Aminosäure L-Arginin besonders wichtig. Der Gefäßtonus und die Steuerung der Gefäße kann nur mit Hilfe von Stickstoff erfolgen, welcher vom Körper nur mit Hilfe von L-Arginin gebildet werden kann. Dadurch wird nicht nur die glatte Muskulatur der Gefäße entspannt, sondern auch die Sauerstoffversorgung unterstützt. Mit Hilfe von L-Arginin können die Gefäße flexibler werden. Diese Wirkung von L-Arginin wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt. Daher wird diese Aminosäure vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hypertonie und Arteriosklerose als Begleittherapie eingesetzt.

L-Arginin bei Hypertonie

Sehr viele Menschen sind von einer Hypertonie betroffen, ahnen aber selbst nichts davon. Selbst junge Menschen können von diesem Krankheitsbild betroffen sein. Vor allem kleine Gefäße können von einem Bluthochdruck beeinträchtigt werden. Die Hypertonie beeinträchtigt nicht nur Gefäße und kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, sondern schädigt zudem auch empfindliche Organsysteme. Durch den Einsatz von L-Arginin konnte in Studien eine leichte Senkung des Bluthochdrucks nachgewiesen werden. Dabei wurden in den Studien unterschiedliche Dosierungen eingesetzt.

L-Arginin bei erektiler Dysfunktion

Da L-Arginin eine durchblutungsfördernde Wirkung mit sich bringt, setzen Urologen diese Aminosäure auch immer wieder bei erektiler Dysfunktion ein. Zwar ist oft Stress der Auslöser für dieses Krankheitsbild, aber auch Gefäßstörungen können ursächlich sein. Da mit Hilfe dieser Aminosäure auch die Durchblutung der Kapillaren verbessert werden kann, zeigt sich die Wirksamkeit auch bei der Erektion. L-Arginin sollte dabei allerdings täglich und zudem dauerhaft eingenommen werden. Bereits nach wenigen Wochen konnten Studien eine signifikante Besserung bei den Probanden aufzeigen.

Fruchtbarkeit steigern mit L-Arginin

Diese Aminosäure kann auch die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern. Nach einer dauerhaften Einnahme konnte nachgewiesen werden, dass sich die Zahl der Spermien bei den Probanden gesteigert hatte.

L-Arginin und Diabetes

Da die Insulinausschüttung verbessert wird, zeigte L-Arginin in Studien auch beim Diabetes große Wirksamkeit. Der Insulinwiderstand wird nicht nur verbessert, sondern auch die Effizienz gesteigert. Aufgrund des Stickstoffes können zudem Störungen im Fettstoffwechsel reduziert werden.

Immunsystem unterstützen

Diese Aminosäure trägt zudem auch zur Bildung der weißen Blutkörperchen bei, welche bei der Immunabwehr des Körpers eine wichtige Rolle einnehmen. Ebenso kann das Wachstum von Tumoren ein wenig gehemmt werden. Es wird nicht nur der Muskelaufbau unterstützt, sondern auch Stress entgegengewirkt.

Auch bei höheren Dosierungen von L-Arginin konnten bis Dato keine Nebenwirkungen angezeigt werden.