Jodmangel in der Schwangerschaft kann zu einer Entwicklungsstörung beim Ungeborenen führen. Bei schwangeren Frauen ist dieser Mangel weit verbreitet, weswegen auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden sollte. In zweit Studien in Australien konnte der Zusammenhang zwischen einem Jodmangel in der Schwangerschaft und einer niedrigen Intelligenz bei Kindern nachgewiesen werden. Der tägliche Bedarf von Jod steigt in der Schwangerschaft von etwa 180 auf 230 bis 260 Milligramm an.

 

Die Studie

Mit Hilfe von Lese- und Intelligenztests wurden Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren untersucht. Dabei zeigte sich, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft und der Stillzeit an einem Jodmangel litten, eine 60prozentig höhere Chance hatten niedrige IQ-Werte zu haben.

Der Jodmangel, welcher in der Schwangerschaft bereits entsteht, kann im Nachhinein nicht mehr ausgeglichen werden. Dies zeigte eine Studie in Australien. Obwohl die getesteten Kinder während der gesamten Untersuchung mit Jod sublimiert wurden, zeigten sich keine Verbesserungen. Die Defizite konnten in allen Bereichen aufgezeigt werden, außer bei der Mathematik. Hier konnte kein Zusammenhang zwischen der Jobunterversorgung und der Leistung verzeichnet werden. Es wurde festgestellt, dass sich diese Störungen bereits in der Schwangerschaft durch einen Jodmangel entwickeln und auch bei ausreichender Anreicherung nach der Geburt nicht mehr rückgängig gemacht werden können.