Die krebsbekämpfenden Stoffe Flavonoide sind in Artischocken und Sellerie enthalten. Diese beiden Gemüse könnten ein Wegbereiter für die Bekämpfung von Krebs darstellen. Schon in der antiken Medizin wurde diesen beiden Gemüsesorten eine heilende Wirkung zugesprochen, welche durch die moderne Wissenschaft bestätigt werden konnte. Neben dem

  • Lindern von Appetitlosigkeit

  • der Anregung der Verdauung und

  • der Senkung des Cholesterinspiegels

zeigt sich auch eine Regulierung beim Blutdruck.

 

Flavonoide fördern das Absterben von Krebszellen

Bei einer Studie in Illinois konnte ein weiterer Aspekt bei diesen beiden Gemüsesorten aufgezeigt werden. In einer Untersuchung im Reagenzglas zeigte sich, dass die enthaltenen Flavonoide Zellen abtöteten, welche für das Pankreaskarzinom verantwortlich sind. Die Stoffe aus den beiden Gemüsesorten hemmten dabei ein Enzym, welches wesentlich für die Krebszellen ist. Eine besonders gute Wirksamkeit zeigte sich vor allem dann, wenn vorab eine Gabe der Flavonoide verabreicht wurde und danach die Chemotherapie einsetzte.

Die Ergebnisse

Es zeigte sich aber, dass die benötigte Menge an Flavonoiden nicht mit der Nahrung aufgenommen werden kann. Es wird daher in weiteren Studien versucht, dass eine ausreichende Menge an Flavonoiden in Form von Medikamenten erreicht werden kann, wobei vor allem darauf geachtet wird, dass sich kaum Nebenwirkungen zeigen. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass Flavonoide nur als Vorbereitung bei der Chemotherapie eingesetzt werden sollten und nicht während dem Therapieverlauf. Es könnte nämlich sein, dass die Flavonoide bei gleichzeitiger Gabe die Wirksamkeit der Chemotherapie aufheben.

Es wird zudem von den Wissenschaftlern angenommen, dass eine lebenslange Zufuhr von Artischocken und Sellerie auch zu einer Minderung des Krebsrisikos führen kann.