In einer Studie wurde die gute Wirksamkeit der Omega-3-Fettsäuren EPA bezüglich Karzinomen aufgedeckt. Es weist vieles darauf hin, dass diese Fettsäure das Zellwachstum eines Karzinoms hemmen kann.

 

Die Studie

Die Studie wurde bisher nur In-Vitro durchgeführt. In der Studie in London konnte nachgewiesen werden, dass die Omega-3-Fettsäuren EPA das Wachstum der Tumorzellen blockieren kann. Für diese Studie wurden unterschiedliche Zelllinien angelegt. Dabei enthielten diese Zelllinien bereits bösartige Zellen, Zellen, die noch gesund waren und Zellen, die kurz vor der Entartung standen.

Die Ergebnisse

Bei der Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA zeigten sich erstaunliche Erfolge, denn beide verringerten das Zellwachstum des Plattenzellkarzinoms. Schon geringe Mengen von EPA waren in der Lage, dass sie das Wachstum der Tumorzellen stoppen konnten. Es gab hier zwei Sachverhalte. Einerseits wurde der Zyklus der Zelle blockiert. Anderseits wurde die Apoptose hervorgerufen. Mit der Apoptose wird ein Vorgang bezeichnet, bei dem bei der Zelle ein Absterben einsetzt. Den Forschern ist mit diesen Ergebnisse gelungen, dass sie einen Wirkmechanismus von Omega-3-Fettsäuren aufdecken konnten, der bisher unbekannt war. Weder EPA noch DHA zogen bei der Studie gesunde Zellen in Mitleidenschaft.